Zürcher Nachrichten - Chinas Handelsminister Wang auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel suchen Dialog

EUR -
AED 4.185856
AFN 71.80645
ALL 94.351797
AMD 418.950339
ANG 2.040671
AOA 1045.181242
ARS 1684.022951
AUD 1.653225
AWG 2.053034
AZN 1.940292
BAM 1.957445
BBD 2.298983
BDT 140.398021
BGN 1.927237
BHD 0.430362
BIF 3389.960433
BMD 1.139783
BND 1.476877
BOB 7.887561
BRL 5.895983
BSD 1.14149
BTN 107.136591
BWP 15.512448
BYN 3.310556
BYR 22339.749178
BZD 2.29568
CAD 1.617916
CDF 2584.43972
CHF 0.921794
CLF 0.026714
CLP 1051.403732
CNY 7.748416
CNH 7.746228
COP 3925.982961
CRC 518.235638
CUC 1.139783
CUP 30.204253
CVE 110.3568
CZK 24.264786
DJF 203.265327
DKK 7.474909
DOP 67.066377
DZD 151.952434
EGP 56.111293
ERN 17.096747
ETB 184.027233
FJD 2.561378
FKP 0.863793
GBP 0.862708
GEL 3.014703
GGP 0.863793
GHS 12.869819
GIP 0.863793
GMD 83.204485
GNF 10001.363444
GTQ 8.708282
GYD 238.880807
HKD 8.939057
HNL 30.541343
HRK 7.535899
HTG 149.176238
HUF 354.255845
IDR 20342.849149
ILS 3.404643
IMP 0.863793
INR 107.690469
IQD 1495.256939
IRR 1567486.73728
ISK 144.023261
JEP 0.863793
JMD 179.775065
JOD 0.808153
JPY 184.465349
KES 147.490905
KGS 99.674351
KHR 4581.569969
KMF 494.666161
KPW 1025.805208
KRW 1758.320604
KWD 0.353013
KYD 0.951195
KZT 553.823124
LAK 25053.950876
LBP 102217.667973
LKR 383.680846
LRD 207.913864
LSL 18.76269
LTL 3.365484
LVL 0.689444
LYD 7.32732
MAD 10.703203
MDL 20.237924
MGA 4828.185738
MKD 61.636521
MMK 2393.14523
MNT 4080.340883
MOP 9.220451
MRU 45.554294
MUR 53.843111
MVR 17.610008
MWK 1979.315944
MXN 19.937405
MYR 4.640172
MZN 72.838311
NAD 18.76269
NGN 1572.569737
NIO 42.005126
NOK 11.319289
NPR 171.419098
NZD 2.017148
OMR 0.438243
PAB 1.14145
PEN 3.892255
PGK 5.009167
PHP 69.749041
PKR 317.6696
PLN 4.290429
PYG 6967.009402
QAR 4.160661
RON 5.243455
RSD 117.402218
RUB 88.332004
RWF 1671.649216
SAR 4.286597
SBD 9.17748
SCR 16.031677
SDG 683.870117
SEK 11.093743
SGD 1.474555
SHP 0.850963
SLE 28.275875
SLL 23900.686339
SOS 652.362696
SRD 42.722551
STD 23591.209398
STN 24.520397
SVC 9.987352
SYP 125.982619
SZL 18.752257
THB 37.923954
TJS 10.563934
TMT 3.989241
TND 3.383114
TOP 2.744325
TRY 53.158006
TTD 7.757487
TWD 36.31634
TZS 2989.08465
UAH 51.236119
UGX 4189.521784
USD 1.139783
UYU 45.818315
UZS 13710.525303
VES 707.523775
VND 29960.909018
VUV 135.838534
WST 3.169603
XAF 656.526167
XAG 0.01962
XAU 0.000281
XCD 3.080321
XCG 2.057129
XDR 0.816508
XOF 656.523285
XPF 119.331742
YER 271.98076
ZAR 18.740719
ZMK 10259.411906
ZMW 20.561736
ZWL 367.0097
  • Euro STOXX 50

    0.2600

    6221.81

    0%

  • TecDAX

    35.2000

    3895.36

    +0.9%

  • MDAX

    28.3800

    31617.03

    +0.09%

  • DAX

    -9.7200

    24661.5

    -0.04%

  • SDAX

    284.1900

    18051.96

    +1.57%

  • Goldpreis

    -43.4000

    4052.9

    -1.07%

  • EUR/USD

    0.0022

    1.1412

    +0.19%

Chinas Handelsminister Wang auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel suchen Dialog

Chinas Handelsminister Wang auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel suchen Dialog

Elektroautos, Halbleiter, Seltene Erden: Chinas Handelsminister Wang Wentao und EU-Handelskommissar Maros Sefcovic haben bei ihrem Treffen am Montag in Brüssel eine Reihe von Streitthemen zu bereden. Er freue sich auf "gehaltvolle Gespräche", erklärte Sefcovic zum Auftakt im Onlinedienst X. Er hatte sich zuvor für eine "Neugewichtung" der Beziehungen nach Peking ausgesprochen.

Textgröße:

Der EU bereitet ihr wachsendes Handelsdefizit mit China Sorgen: Anders als noch vor einigen Jahren exportieren die europäischen Länder inzwischen deutlich weniger nach China als umgekehrt. Aus Brüsseler Sicht stecken dahinter unter anderem massive Staatshilfen aus Peking, die chinesischen Unternehmen auf dem Weltmarkt einen unfairen Vorteil verschaffen. Europäische Firmen hätten höhere Kosten und könnten deshalb kaum mithalten.

Die EU hat bereits eine Reihe von Schutzgesetzen. Sie kann bei unfairen Subventionen Zölle verhängen und Unternehmen von Ausschreibungen ausschließen. Bisher waren Elektroautos, Windturbinen und Solarzellen betroffen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs sprachen sich bei ihrem Gipfel Mitte Juni dafür aus, neben anhaltenden Gesprächen eine härtere Linie vorzubereiten.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plädierte dafür, die Möglichkeiten der EU in Handelskonflikten auszubauen, ohne China ausdrücklich zu nennen. "Der Europäischen Union müssen wirksame Instrumente zur Verfügung stehen, um ihre Interessen auf der Welt effektiv zu verteidigen", sagte Merz beim Gipfel.

Zuvor hatte sich Deutschland mit Blick auf China eher zurückhaltend gezeigt. Zahlreiche deutsche Unternehmen investieren in ihre Produktion in China und sehen dort einen wichtigen Exportmarkt, bei jedem Schritt seitens der EU fürchten sie die Reaktion Chinas. Deutschland wolle "die Zusammenarbeit vertiefen und mit mehr Fairness versehen", teilte das Bundeswirtschaftsministerium nach einem Treffen zwischen Ministerin Katherina Reiche (CDU) und Wang am Sonntag mit.

Peking machte in den vergangenen Wochen mehrfach deutlich, dass die chinesische Regierung auf eine härtere europäische Linie reagieren würde, etwa mit Zöllen oder Exportbeschränkungen. In der Vergangenheit schränkte China etwa die Ausfuhr wichtiger Rohstoffe ein und verhängte im Streit mit der niederländischen Regierung ein Exportverbot für die Halbleiter-Firma Nexperia.

"Die beiden Seiten sind Partner, keine Rivalen und ganz gewiss keine Feinde", mahnte der chinesische Botschafter bei der EU, Cai Run, in der vergangenen Woche. Gleichzeitig setzen beide Seiten auf Verhandlungen. "Wir sind voll und ganz in der Lage, wirtschaftliche und handelspolitische Differenzen und Spannungen durch Dialog zu lösen", sagte Cai.

Darum bemühen sich Wang und Sefcovic am Montag in Brüssel. Auf dem Programm stehen mehrere Gesprächsrunden und ein gemeinsames Abendessen. Wang reist im Anschluss weiter nach London.

L.Zimmermann--NZN