Zürcher Nachrichten - Süden der USA bereitet sich auf heftige Hitzewelle vor

EUR -
AED 4.151034
AFN 72.339261
ALL 92.10006
AMD 412.371884
ANG 2.023653
AOA 1036.48668
ARS 1723.712792
AUD 1.625643
AWG 2.037369
AZN 1.922347
BAM 1.958992
BBD 2.278412
BDT 139.086616
BGN 1.902796
BHD 0.426495
BIF 3395.93305
BMD 1.130302
BND 1.448396
BOB 13.625139
BRL 5.861179
BSD 1.131243
BTN 109.022632
BWP 16.003074
BYN 3.407501
BYR 22153.911734
BZD 2.275107
CAD 1.609883
CDF 2613.82088
CHF 0.943819
CLF 0.027958
CLP 1103.920714
CNY 7.578389
CNH 7.591609
COP 3746.712504
CRC 516.8192
CUC 1.130302
CUP 27.148032
CVE 110.44495
CZK 24.455828
DJF 201.437314
DKK 7.475634
DOP 67.587131
DZD 151.209455
EGP 59.107201
ERN 16.954524
ETB 184.776059
FJD 2.541766
FKP 0.852035
GBP 0.853835
GEL 2.933133
GGP 0.852035
GHS 13.252534
GIP 0.852035
GMD 83.642607
GNF 9951.213677
GTQ 8.641698
GYD 236.624489
HKD 8.869985
HNL 30.366133
HRK 7.536177
HTG 148.044663
HUF 366.982375
IDR 20321.69281
ILS 3.475666
IMP 0.852035
INR 108.766382
IQD 1481.84885
IRR 1914561.397723
ISK 136.994181
JEP 0.852035
JMD 178.170296
JOD 0.801425
JPY 178.49893
KES 146.657017
KGS 98.841487
KHR 4581.261669
KMF 491.681236
KPW 1017.271817
KRW 1537.933997
KWD 0.34906
KYD 0.942736
KZT 501.256706
LAK 25367.331412
LBP 101300.101818
LKR 373.822539
LRD 193.945999
LSL 18.736227
LTL 3.337487
LVL 0.683708
LYD 7.246807
MAD 11.032175
MDL 20.141817
MGA 4995.138662
MKD 61.670481
MMK 2373.38835
MNT 4066.886039
MOP 9.143498
MRU 45.289791
MUR 54.050821
MVR 17.474568
MWK 1961.495898
MXN 20.517144
MYR 4.6174
MZN 72.229824
NAD 18.735397
NGN 1500.80301
NIO 41.627825
NOK 10.872394
NPR 174.433893
NZD 2.01231
OMR 0.434609
PAB 1.131243
PEN 3.903159
PGK 5.046222
PHP 70.989743
PKR 313.361804
PLN 4.373724
PYG 6591.740031
QAR 4.123418
RON 5.283017
RSD 117.54912
RUB 94.3856
RWF 1669.219687
SAR 4.245631
SBD 9.115929
SCR 15.556917
SDG 679.876577
SEK 11.329793
SGD 1.44639
SHP 0.852897
SLE 27.79414
SLL 23701.850625
SOS 646.453277
SRD 42.523645
STD 23394.961445
STN 24.539983
SVC 9.898127
SYP 14696.181939
SZL 18.728515
THB 38.029036
TJS 10.418429
TMT 3.956056
TND 3.36318
TOP 2.721495
TRY 55.424111
TTD 7.674504
TWD 36.075496
TZS 2978.348168
UAH 50.795161
UGX 4491.317778
USD 1.130302
UYU 45.53419
UZS 13370.785241
VES 971.042177
VND 29367.496667
VUV 135.351185
WST 3.137944
XAF 655.957
XAG 0.018526
XAU 0.000270409674
XCD 3.054697
XCG 2.038631
XDR 0.799182
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 267.231607
ZAR 18.684327
ZMK 10174.069924
ZMW 22.245245
ZWL 363.95666
SSP 6456.951873
MXV 2.321987
  • SDAX

    -30.7200

    18399.75

    -0.17%

  • MDAX

    -220.4800

    30622.05

    -0.72%

  • DAX

    -2.0000

    25197.19

    -0.01%

  • Goldpreis

    28.4000

    4215.1

    +0.67%

  • TecDAX

    16.2600

    4017.58

    +0.4%

  • Euro STOXX 50

    -23.9300

    6245.09

    -0.38%

  • EUR/USD

    -0.0045

    1.1289

    -0.4%

Süden der USA bereitet sich auf heftige Hitzewelle vor
Süden der USA bereitet sich auf heftige Hitzewelle vor / Foto: Frederic J. BROWN - AFP/Archiv

Süden der USA bereitet sich auf heftige Hitzewelle vor

Mehr als 50 Millionen Menschen im Süden der USA steht in den kommenden Tagen eine Hitzewelle mit gefährlich hohen Temperaturen bevor - von Kalifornien im Südwesten über Texas bis nach Florida im Südosten. Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes (NWS) hat sich über den südwestlichen Bundesstaaten ein sogenannter Hitzedom gebildet. In Teilen von Kalifornien, Arizona, Nevada und New Mexico werde das Thermometer daher auf über 37 Grad Celsius steigen.

Textgröße:

Für den Süden und das Zentrum von Kalifornien warnte der Wetterdienst vor extremer Hitze. Im Laufe der Woche könnten die Temperaturen in Teilen des Bezirks Los Angeles auf bis zu 44 Grad steigen.

"Streichen Sie Aktivitäten unter freiem Himmel zwischen 10 und 16 Uhr", riet der Wetterdienst in der Wüstenmetropole Las Vegas und erinnerte daran, dass "Hitze das tödlichste Wetterphänomen" in den Vereinigten Staaten sei. Diese extreme Hitze mit "keiner oder nur wenig Unterbrechung in der Nacht" betreffe "jede Person, die nicht über eine wirksame Klimaanlage und/oder angemessene Wasserversorgung verfügt", warnte der Wetterdienst.

Abgesehen von den hohen Temperaturen ist es vor allem die Dauer der Hitzewelle, die den Experten Sorge bereitet: In Phoenix, der Hauptstadt des Bundesstaates Arizona, war es bereits zehn Tage über 43 Grad heiß.

Texas bekommt schon seit längerem die Auswirkungen des Hitzedoms zu spüren. Bei diesem auch als Wärmekuppel bekannten Wetterphänomen ist die Hitze wie unter einer riesigen Kuppel gefangen und kann nicht entweichen. Die texanische Stadt El Paso an der Grenze zu Mexiko stellte mit 24 Tagen in Folge mit mehr als 37,7 Grand Celsius einen neuen Rekord auf, wie die örtlichen Wetterdienste am Sonntag mitteilten.

Im Großraum Miami im Süden des Bundesstaates Florida gilt bis Mittwoch eine Hitzewarnung.

Im Sommer 2021 hatte eine Wärmekuppel Kanada und dem Westen der USA eine beispiellose Hitzewelle beschert. Eine Untersuchung der Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) ergab, dass diese ohne den menschengemachten Klimawandel "praktisch unmöglich" gewesen wäre.

Auch dieses Jahr werden weltweit immer neue Hitzeextreme verzeichnet. Das Analysesystem Climate Reanalyzer der University of Main, das Wetterdaten und Computersimulationen nutzt, maß am 6. Juli einen inoffiziellen neuen Höchststand der durchschnittlichen globalen Oberflächentemperatur von 17,23 Grad.

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) meldete am Montag, dass die diesjährige erste Juliwoche die wahrscheinlich weltweit heißeste Woche seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Rekordtemperaturen wurden demnach sowohl an Land als auch in den Ozeanen gemessen, mit "potenziell verheerenden Auswirkungen auf Ökosysteme und die Umwelt".

In Deutschland liegen die Temperaturen derzeit deutlich über 30 Grad. Spanien hat mit einer neuen Hitzewelle zu kämpfen, bei der in weiten Teilen 38 bis 40 Grad herrschen und in Teilen von Andalusien im Süden und Aragón im Nordosten des Landes sogar 42 bis 44 Grad. In Griechenland wurde vor einer Hitzewelle ab Mittwoch bis zum Ende der Woche mit Temperaturen von bis zu 43 Grad gewarnt.

Wie gefährlich derartige Hitze ist, unterstreicht eine Studie, die am Montag im Fachblatt "Nature Medicine" veröffentlicht wurde. Laut Daten, die das staatliche französische Gesundheitsforschungsinstitut Inserm und das spanische Institut ISGlobal analysierten, führten die Hitzewellen im Sommer 2022 in Europa zu mehr als 61.000 Todesfällen, davon 8173 in Deutschland.

O.Pereira--NZN