Zürcher Nachrichten - Baerbock betont Zusammenarbeit beim Klimaschutz - gerade in schwierigen Zeiten

EUR -
AED 4.184329
AFN 71.779478
ALL 94.317362
AMD 418.797437
ANG 2.039926
AOA 1044.799931
ARS 1683.401049
AUD 1.65243
AWG 2.052285
AZN 1.940367
BAM 1.956731
BBD 2.298144
BDT 140.346781
BGN 1.926534
BHD 0.430205
BIF 3388.72322
BMD 1.139367
BND 1.476338
BOB 7.884683
BRL 5.892467
BSD 1.141073
BTN 107.09749
BWP 15.506787
BYN 3.309347
BYR 22331.595981
BZD 2.294842
CAD 1.616546
CDF 2583.52018
CHF 0.922202
CLF 0.026706
CLP 1051.054553
CNY 7.745589
CNH 7.746096
COP 3924.55012
CRC 518.046501
CUC 1.139367
CUP 30.193229
CVE 110.316523
CZK 24.252685
DJF 203.191142
DKK 7.474055
DOP 67.0419
DZD 151.95429
EGP 56.308777
ERN 17.090507
ETB 183.96007
FJD 2.560443
FKP 0.863477
GBP 0.86245
GEL 3.013646
GGP 0.863477
GHS 12.865122
GIP 0.863477
GMD 83.174013
GNF 9997.71331
GTQ 8.705104
GYD 238.793625
HKD 8.93547
HNL 30.530197
HRK 7.534406
HTG 149.121795
HUF 353.691449
IDR 20338.84285
ILS 3.417788
IMP 0.863477
INR 107.475648
IQD 1494.711224
IRR 1566914.661418
ISK 143.993205
JEP 0.863477
JMD 179.709454
JOD 0.807792
JPY 184.349039
KES 147.545308
KGS 99.638077
KHR 4579.897862
KMF 494.485645
KPW 1025.430826
KRW 1752.949874
KWD 0.35286
KYD 0.950848
KZT 553.620998
LAK 25044.807094
LBP 102180.362238
LKR 383.540816
LRD 207.837983
LSL 18.755842
LTL 3.364254
LVL 0.689192
LYD 7.324646
MAD 10.699297
MDL 20.230537
MGA 4826.423625
MKD 61.680319
MMK 2392.271819
MNT 4078.851706
MOP 9.217086
MRU 45.537668
MUR 53.823799
MVR 17.603538
MWK 1978.593566
MXN 19.92514
MYR 4.630417
MZN 72.810351
NAD 18.755842
NGN 1571.77945
NIO 41.989796
NOK 11.312782
NPR 171.356536
NZD 2.016207
OMR 0.438087
PAB 1.141033
PEN 3.890834
PGK 5.007339
PHP 69.739526
PKR 317.553662
PLN 4.285559
PYG 6964.466697
QAR 4.159143
RON 5.239385
RSD 117.350276
RUB 89.663082
RWF 1671.039125
SAR 4.285033
SBD 9.17413
SCR 16.025826
SDG 683.620592
SEK 11.078249
SGD 1.473817
SHP 0.850653
SLE 28.257426
SLL 23891.963457
SOS 652.124608
SRD 42.706899
STD 23582.599464
STN 24.511448
SVC 9.983707
SYP 125.93664
SZL 18.745413
THB 37.955164
TJS 10.560078
TMT 3.987785
TND 3.38188
TOP 2.743323
TRY 53.140772
TTD 7.754656
TWD 36.316762
TZS 2993.770345
UAH 51.217419
UGX 4187.992761
USD 1.139367
UYU 45.801593
UZS 13705.52146
VES 707.265554
VND 29951.113742
VUV 135.788958
WST 3.168447
XAF 656.286559
XAG 0.019402
XAU 0.000281
XCD 3.079197
XCG 2.056378
XDR 0.81621
XOF 656.283678
XPF 119.331742
YER 271.881482
ZAR 18.737684
ZMK 10255.669674
ZMW 20.554231
ZWL 366.875755
  • Goldpreis

    -32.8000

    4063.5

    -0.81%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1397

    +0.06%

  • SDAX

    -86.7300

    17767.77

    -0.49%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • DAX

    -323.5800

    24671.22

    -1.31%

  • MDAX

    -383.9500

    31588.65

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

Baerbock betont Zusammenarbeit beim Klimaschutz - gerade in schwierigen Zeiten
Baerbock betont Zusammenarbeit beim Klimaschutz - gerade in schwierigen Zeiten / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP

Baerbock betont Zusammenarbeit beim Klimaschutz - gerade in schwierigen Zeiten

Angesichts aktueller geopolitischer Herausforderungen hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit beim Klimaschutz und die Rolle von Plattformen wie der UN-Klimakonferenz betont. Dadurch könnten "alte Klüfte" überwunden und neue Lösungen gefunden werden, sagte die Ministerin am Mittwoch auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin.

Textgröße:

"Wir können diese geopolitischen Zeiten nutzen, um nicht nur gegen den Widerstand zu kämpfen, sondern pragmatischer zu sein und mehr über den Tellerrand zu blicken", betonte Baerbock. Weltweite Emissionen könnten durch den Einsatz neuer Technologie reduziert, die Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt der Diskussionen gestellt und das vorhandene Geld genutzt werden. Die kommende UN-Klimakonferenz finde in Brasilien statt, einem Land, "das zeigt, dass es nicht immer leicht ist, aber dass es eine Lösung gibt, von der wir alle gemeinsam profitieren können", sagte Baerbock.

Belastet wird die Klimadiplomatie derzeit durch die Abwendung der USA vom Pariser Klimaschutzabkommen und deren auch finanzielle Konsequenzen. "Der Petersberger Klimadialog findet in klimapolitisch extrem herausfordernden Zeiten statt", sagte Baerbock. Dies gelte auch "für die regelbasierte internationale Ordnung". Gleichwohl gebe es zu Klimaschutz und Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens keine Alternative. "Die Kosten für keinen Klimaschutz wären noch viel höher", warnte die Außenministerin. Umgekehrt gebe es durch Klimaschutz auch große wirtschaftliche Chancen.

Auch EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra verwies auf die "extrem schwierigen geopolitischen Zeiten". Dies gelte nicht nur für den Klimaschutz, auch der Rechtsstaat sei in Gefahr, warnte er. "Aber die Menschheit hat keine Alternative", betonte auch er. Jedoch würden sich "die Dinge verschlechtern, bevor es besser wird", warnte er. Für die Europäische Union kündigte er ehrgeizige neue Klimaziele an, mit deren Vorlage die EU bislang in Verzug ist - ebenso wie auch viele andere Staaten.

Der designierte Präsident der Konferenz im brasilianischen Belém, André Correa do Lago, betonte ebenfalls die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit. Jeder müsse das beitragen, was er gut könne, sagte er. Das brauche es für die anstehende COP. Es gebe "keine Alternative zum Multilateralismus". Allerdings müsse beim Klimaschutz "jedes Land seinen eigenen Weg finden". Für die UN-Konferenz wolle sein Land auf die indigene Tradition des "Mutirao" aufbauen, bei dem "alle mit ihren jeweiligen Fähigkeiten zusammenkommen".

Zum zweitägigen Petersberger Klimadialog kommen seit Dienstag hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus rund 40 Staaten im Auswärtigen Amt zusammen. Ziel der Beratungen vorwiegend auf Ministerebene ist es, knapp acht Monate vor der UN-Konferenz im brasilianischen Belém (COP30) neuen Schwung in den internationalen Klimaprozess zu bringen.

Schwerpunkte des Treffens sind Beratungen über das anstehende Nachschärfen der nationalen Klimaziele sowie die finanzielle Unterstützung von Ländern des globalen Südens bei Klimaschutz und Klimaanpassung.

Am Mittwochnachmittag wollen neben Baerbock auch UN-Generalsekretär António Guterres und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Rahmen des Klimadialogs sprechen.

A.P.Huber--NZN