Zürcher Nachrichten - China: Geld gegen Trump

EUR -
AED 4.191831
AFN 72.466956
ALL 91.291224
AMD 415.023564
ANG 2.04354
AOA 1046.672655
ARS 1728.389888
AUD 1.610792
AWG 2.055964
AZN 1.937671
BAM 1.950272
BBD 2.302872
BDT 140.411985
BGN 1.921496
BHD 0.431082
BIF 3435.292334
BMD 1.14141
BND 1.457382
BOB 12.577458
BRL 5.828383
BSD 1.143359
BTN 109.233322
BWP 15.485106
BYN 3.463781
BYR 22371.626841
BZD 2.299582
CAD 1.607361
CDF 2637.797286
CHF 0.939032
CLF 0.027382
CLP 1081.200354
CNY 7.647215
CNH 7.654412
COP 3664.689344
CRC 510.158362
CUC 1.14141
CUP 30.247353
CVE 109.953324
CZK 24.36341
DJF 203.612834
DKK 7.475473
DOP 67.97731
DZD 152.5461
EGP 58.740817
ERN 17.121143
ETB 184.910049
FJD 2.553564
FKP 0.85666
GBP 0.858437
GEL 2.962026
GGP 0.85666
GHS 13.217649
GIP 0.85666
GMD 83.891685
GNF 10051.595565
GTQ 8.725343
GYD 239.144211
HKD 8.952092
HNL 30.692
HRK 7.529074
HTG 149.437709
HUF 363.34433
IDR 20338.776463
ILS 3.439581
IMP 0.85666
INR 109.262001
IQD 1497.854146
IRR 1569038.614536
ISK 138.396191
JEP 0.85666
JMD 180.318864
JOD 0.809209
JPY 180.20174
KES 147.810899
KGS 99.816513
KHR 4638.891128
KMF 490.806018
KPW 1027.268942
KRW 1559.770153
KWD 0.352678
KYD 0.952799
KZT 511.33057
LAK 25613.395644
LBP 102390.062632
LKR 376.313293
LRD 197.811013
LSL 18.546827
LTL 3.370285
LVL 0.690427
LYD 7.28834
MAD 10.919443
MDL 20.106007
MGA 5007.804755
MKD 61.351629
MMK 2396.477618
MNT 4106.704251
MOP 9.236917
MRU 45.781627
MUR 54.650302
MVR 17.646367
MWK 1982.679847
MXN 19.83642
MYR 4.654691
MZN 72.928153
NAD 18.546827
NGN 1511.808893
NIO 42.081085
NOK 10.810072
NPR 174.771588
NZD 2.002122
OMR 0.438866
PAB 1.143369
PEN 3.862551
PGK 5.093606
PHP 71.428839
PKR 316.86032
PLN 4.366023
PYG 6803.714026
QAR 4.156418
RON 5.278676
RSD 117.400796
RUB 96.218282
RWF 1687.616242
SAR 4.286869
SBD 9.160968
SCR 15.709116
SDG 686.562371
SEK 11.247096
SGD 1.458299
SHP 0.853295
SLE 28.135795
SLL 23934.777929
SOS 653.447721
SRD 43.07657
STD 23624.87283
STN 24.431175
SVC 10.004641
SYP 14840.607035
SZL 18.541442
THB 37.937602
TJS 10.547793
TMT 3.994933
TND 3.369449
TOP 2.74824
TRY 55.743249
TTD 7.768978
TWD 36.163282
TZS 3018.917525
UAH 51.224996
UGX 4459.39835
USD 1.14141
UYU 45.910264
UZS 13508.707887
VES 971.729079
VND 29667.516574
VUV 135.083966
WST 3.14176
XAF 655.957
XAG 0.01745
XAU 0.000264
XCD 3.084717
XCG 2.060659
XDR 0.807036
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 270.000758
ZAR 18.555404
ZMK 10274.057212
ZMW 22.267879
ZWL 367.533404
SSP 6520.405256
MXV 2.248184
  • DAX

    -191.9700

    25386.88

    -0.76%

  • Goldpreis

    -38.1000

    4338.3

    -0.88%

  • Euro STOXX 50

    -28.0400

    6296.68

    -0.45%

  • SDAX

    -63.8700

    18346.97

    -0.35%

  • TecDAX

    -26.0600

    4004.95

    -0.65%

  • MDAX

    -252.5300

    31277.38

    -0.81%

  • EUR/USD

    -0.0043

    1.141

    -0.38%


China: Geld gegen Trump




Donald Trump hat als Präsident der Vereinigten Staaten den Konflikt mit China nach seiner Wiederwahl im Jahr 2024 weiter eskaliert. Anfang Oktober 2025 kündigte er an, ab 1. November 2025 pauschal 100 Prozent Strafzölle auf chinesische Waren zu erheben. Wirtschaftliche Analysen zeigen, dass diese Ankündigung sofort weltweite Turbulenzen auslöste: Der US‑Aktienmarkt verlor an einem Tag rund 1,6 Billionen US‑Dollar an Börsenwert. Auch die Kryptowährungsmärkte gerieten unter Druck. Parallel zur Ankündigung fielen führende digitale Währungen wie Bitcoin von 120 000 US‑Dollar auf 110 000 US‑Dollar, während viele alternative Coins um mehr als 50 Prozent einbrachen. Diese panikartigen Verkäufe führten zur größten Liquidation von Kryptoderivaten in der Geschichte mit einem Volumen von über 19 Milliarden US‑Dollar.

Chinas Führung reagierte auf die US‑Ankündigung mit einer Mischung aus öffentlichen Drohungen und gezielten wirtschaftspolitischen Maßnahmen. Die Volksrepublik verfügt über mehrere finanzielle Hebel, die in den vergangenen Monaten in Stellung gebracht wurden und die Märkte unmittelbar beeinflussen. Dazu zählen die gezielte Steuerung des Wechselkurses der Landeswährung, der Aufbau und Einsatz eines staatlichen digitalen Zahlungsmittels, die Nutzung ihrer enormen Devisen‑ und Anleihebestände sowie Exportkontrollen bei kritischen Rohstoffen. Zusammen formen sie eine finanzielle Gegenoffensive, die nicht nur Trumps Zollpolitik unter Druck setzen soll, sondern auch die globale Wirtschaftsordnung herausfordert.

Währungspolitik als Abschreckung
Ökonomen verweisen darauf, dass die Abwertung des chinesischen Renminbi (Yuan) eines der wirksamsten Instrumente Pekings im Zollstreit ist. Studien zu früheren Handelskonflikten zeigen, dass die chinesische Zentralbank den Yuan in der Vergangenheit gezielt hat fallen lassen, um höhere Zölle teilweise zu neutralisieren. Analysten bewerten diese Strategie als Chinas stärkste Waffe: Eine gezielte Abwertung würde die Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Exporte erhalten und gleichzeitig den US‑Aktienmarkt treffen. Fachbeiträge heben hervor, dass ein Wertverlust der chinesischen Währung die Gewinnmargen vieler börsennotierter US‑Konzerne schmälert und damit den S&P‑500‑Index belastet. Bereits im Jahr 2018 fiel der Yuan nach der Einführung von US‑Strafzöllen um fast denselben Prozentsatz wie die Zollerhöhung; diese Abwertung löste damals einen deutlichen Einbruch an den US‑Börsen aus.

Die aktuelle Eskalation weckt die Erinnerung an diese Episode. Beobachter weisen darauf hin, dass die chinesische Währung seit den jüngsten Ankündigungen zwar stabil geblieben ist, Peking jedoch jederzeit Spielraum für eine gezielte Abwertung besitzt. Um dieses Szenario zu entschärfen, wurde in Washington sogar diskutiert, Zölle stufenweise einzuführen oder branchenspezifisch zu gestalten, um eine abrupte Yuan‑Schwäche zu verhindern. Der Devisenmarkt bleibt damit ein zentrales Schlachtfeld des Handelskriegs.

Ein weiterer finanzieller Hebel ist der riesige Bestand chinesischer Devisenreserven in US‑Anleihen. China ist der zweitgrößte Gläubiger der Vereinigten Staaten und hielt nach Angaben des US‑Finanzministeriums im Frühjahr 2025 rund 760 Milliarden US‑Dollar an US‑Staatsanleihen. Experten bezeichnen dies als „nukleare Option“: Durch den massenhaften Verkauf dieser Papiere könnte Peking den US‑Dollar abwerten und die Refinanzierungskosten Washingtons erhöhen. Wirtschaftsanalysten merken jedoch an, dass ein solches Vorgehen auch China selbst schaden würde, weil die eigenen Dollarreserven an Wert verlieren und der Yuan steigen würde. Die Drohung entfaltet dennoch Wirkung; Spekulationen über chinesische Verkäufe ließen im April die Rendite zehnjähriger US‑Anleihen innerhalb einer Woche um 0,5 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent springen. Manche Marktbeobachter deuteten diese Bewegungen als Hinweis darauf, dass China in kleinem Umfang bereits Anleihen abstoße, um seine Verhandlungsposition zu stärken.

Der digitale Yuan – Chinas monetäre Innovation
Neben traditionellen Instrumenten wie Devisenreserven arbeitet Peking an einem tiefgreifenden Umbau des Geldsystems. Seit 2023 wird der digitale Yuan (e‑CNY) flächendeckend getestet. Bis Mitte 2025 konnten laut offiziellen Angaben über 10 Millionen Händler in 17 Provinzen diese virtuelle Währung akzeptieren. In mehreren Städten erhalten Staatsbedienstete ihr Gehalt bereits in digitaler Form. Das elektronische Zahlungsmittel kann offline via NFC oder Bluetooth genutzt werden und ist direkt mit Chinas bestehender digitalen Zahlungsinfrastruktur verknüpft. Ziel ist es, den internationalen Handel schrittweise vom US‑Dollar zu entkoppeln: Über internationale Pilotprojekte wie mBridge testet China gemeinsam mit Partnern aus Thailand, Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten grenzüberschreitende Abwicklungen in digitalem Yuan.

Diese Strategie verfolgt mehrere Zwecke. Einerseits möchte Peking seine Finanzsouveränität stärken und Zahlungen außerhalb der westlich dominierten SWIFT‑Infrastruktur abwickeln. Andererseits gilt der digitale Yuan als geopolitisches Werkzeug, das in Handelsabkommen eingesetzt werden kann. Beispielsweise wurde im Oktober 2023 der erste internationale Rohölhandel über eine Million Barrel in digitalem Yuan abgewickelt. Analysten erwarten, dass sich die internationale Nutzung dieser Währung im Zuge des Handelskonflikts beschleunigt und Beijing dadurch die Abhängigkeit von US‑Banken verringert. Die digitale Währung wird damit zu einem weiteren geldpolitischen Hebel in der Auseinandersetzung mit Washington.

Die Vereinigten Staaten haben ihrerseits begonnen, einen Krypto‑Reservefonds aufzubauen. Im Frühjahr 2025 unterzeichnete Trump eine Anordnung, mit der beschlagnahmte Bestände an Bitcoin und anderen Kryptowährungen als strategischer Reserve gehalten werden. Rund 200 000 BTC im Wert von etwa 18 Milliarden US‑Dollar wurden in einen digitalen „Fort Knox“ überführt und sollen nicht verkauft werden. Weitere Altcoins wie Ether, Solana oder XRP werden in einer flexiblen Reserve gehalten, die je nach nationalem Interesse aktiv gemanagt werden kann. Gleichzeitig setzt die US‑Regierung verstärkt auf Deregulierung und die Förderung der Kryptobranche, wodurch sich ein regelrechter digitaler Währungswettlauf zwischen beiden Staaten entwickelt hat.

Seltene Erden als geopolitische Druckmittel
Ein weiterer Hebel Chinas liegt in der Kontrolle über die Seltene‑Erden‑Wertschöpfungskette. Die Volksrepublik fördert rund 90 Prozent der Seltenen Erden, verarbeitet über 90 Prozent der seltenen Metalle und stellt fast 93 Prozent der weltweit produzierten Magneten her. Diese Elemente sind für Hightech‑Anwendungen unverzichtbar – etwa für Elektromotoren, Batterien, Halbleiter und Rüstungstechnologie. Am 4. April 2025 verhängte das chinesische Handelsministerium Exportrestriktionen auf sieben Seltene‑Erden‑Elemente als Reaktion auf Trumps neue Strafzölle. Diese Maßnahmen untersagen die Ausfuhr bestimmter Mineralien und der zugehörigen Verarbeitungstechnologien; für Produkte mit einem Anteil von mehr als 0,1 Prozent chinesischer Seltene‑Erden gelten künftig Lizenzpflichten. Offizielle Stellen betonen, dass die Regelung nur militärische Anwendungen einschränke, doch Beobachter werten die Maßnahme als gezielten wirtschaftlichen Druck.

Die Auswirkungen ließen nicht lange auf sich warten: US‑Präsident Trump sah in den chinesischen Kontrollen einen Bruch der im Frühjahr erzielten Waffenstillstandsvereinbarung und drohte mit 100‑Prozent‑Zöllen. Auch US‑Industrieunternehmen mussten Fertigungslinien schließen, weil benötigte Materialien nicht rechtzeitig exportiert wurden. Im Juni 2025 einigten sich Delegationen beider Länder zwar auf ein neues Rahmenabkommen, doch die Episode verdeutlichte, wie machtvoll Chinas Rohstoffpolitik als politisches Druckmittel eingesetzt wird. Ein Kommentar aus dem Rohstoffhandel unterstreicht, dass jede Androhung von Ausfuhrbeschränkungen westliche Regierungen nervös macht, denn eine tatsächliche Sperre würde massive Lieferengpässe bei Lithium, Kobalt, Graphit oder Wolfram verursachen. Zugleich besteht für Peking die Gefahr, dass der Westen im Gegenzug schnell eigene Raffinerien aufbaut, wodurch Chinas Monopol schmelzen könnte.

Auswirkungen auf die Aktienmärkte
Die erneuten Zölle und Exportbeschränkungen wirken sich unmittelbar auf die Börsen aus. Nach Trumps Ankündigung verzeichnete der Shanghai Composite Index zunächst Kursverluste von bis zu 2,5 Prozent, während der Hang‑Seng‑Index in Hongkong zeitweise um 3,5 Prozent einbrach, bevor sich die Verluste auf 0,2 bzw. 1,5 Prozent reduzierten. Interessanterweise kletterte der chinesische Seltene‑Erden‑Sektor um mehr als 6 Prozent auf ein Rekordhoch. Analysten deuten dies als Signal, dass chinesische Unternehmen aus strategischen Branchen kurzzeitig vom Konflikt profitieren könnten. Gleichzeitig stiegen die Kurse chinesischer Halbleiterfirmen um 2,6 Prozent, was zeigt, dass Investoren auf staatliche Unterstützung für Schlüsselindustrien setzen.

Die Volatilität blieb jedoch hoch: In Hongkong sprang der Volatilitätsindex zeitweise um 30 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit April 2025. Chinesische 30‑jährige Staatsanleihefutures legten zu, da Anleger in sichere Häfen flüchteten. Ökonomen sehen diese Marktschwankungen als Kalkül Pekings: Die strategische Verwendung von Zöllen und Exportkontrollen sorgt für Unsicherheit und erhöht den Druck auf Trumps Administration, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Spekulationen über Verkäufe von US‑Staatsanleihen
Ein weiterer Aspekt der Finanzoffensive betrifft den Markt für US‑Staatsanleihen. Die umfangreichen Zollankündigungen im April führten zu einem sprunghaften Anstieg der Renditen langfristiger US‑Anleihen. Beobachter stellten fest, dass die Renditen zehnjähriger Papiere innerhalb einer Woche um 50 Basispunkte anzogen. Diese Bewegung löste Spekulationen aus, dass China damit begonnen habe, US‑Staatsanleihen zu verkaufen, um Washington unter Druck zu setzen. Einige Marktanalysten sahen in ungewöhnlich starken Handelsschwankungen außerhalb der US‑Handelszeiten einen Hinweis auf gezielte Verkäufe in asiatischen Zeitzonen. Allerdings weisen andere Experten darauf hin, dass solche Marktbewegungen auch auf technische Faktoren oder Zwangsverkäufe von Hedgefonds zurückgehen könnten.

Offizielle Stellen in den USA bekräftigten, sie sähen keine Beweise für eine koordinierte chinesische Verkaufsaktion. Washington würde im Falle einer gezielten Attacke Gegenmaßnahmen ergreifen, doch betonte man zugleich, dass China durch einen groß angelegten Abverkauf seine eigene Währung stärken und sich selbst schaden würde. Trotz dieser Zweifel erzeugt die bloße Möglichkeit einer solchen Maßnahme Unsicherheit auf den Finanzmärkten und erhöht den Verhandlungsdruck auf die US‑Seite.

Folgen für die Kryptomärkte
Die Handelseskalation zeigte eindrucksvoll, wie eng Kryptomärkte mit geopolitischen Ereignissen verknüpft sind. Nach Trumps Zollankündigung kam es zu der größten Liquidation von Kryptoderivaten in der Geschichte: Über 19 Milliarden US‑Dollar an Perpetual‑Futures‑Positionen wurden aufgelöst. Bitcoin verlor kurzfristig mehr als 9 Prozent, viele Altcoins stürzten sogar um über 50 Prozent ab. Die hohe Fremdfinanzierung vieler Spekulanten verstärkte den Abverkauf. Doch institutionelle Investoren und börsengehandelte Fonds reagierten laut Marktbeobachtern vergleichsweise gelassen; sie verzeichneten nur geringe Abflüsse.

Analysten erklären die extreme Volatilität damit, dass Strafzölle sowohl die Inflation erhöhen als auch die Liquidität einschränken. Steigende Importpreise können die Notenbanken zu einer strafferen Geldpolitik zwingen, wodurch weniger Kapital für risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen verfügbar ist. Zugleich sehen manche Investoren digitale Währungen als Absicherung gegen geopolitische Risiken: Wenn das Vertrauen in Fiatgeld schwindet, könnte Bitcoin wie digitales Gold funktionieren. Ein langfristiger Ausblick deutet daher darauf hin, dass die andauernden Handelskonflikte die Akzeptanz dezentraler Zahlungsmittel stärken könnten.

Fazit: Eine komplexe finanzielle Auseinandersetzung
Der eskalierte Handelsstreit zwischen den USA und China ist längst mehr als ein Zank um Zölle. Peking greift zu einem Bündel finanzieller Instrumente, um Druck auf Washington auszuüben. Die gezielte Steuerung des Yuan, das gezielte Drohen mit dem Verkauf von US‑Anleihen, die Förderung des digitalen Yuan, die Exportkontrollen für seltene Erden sowie der Einfluss auf Aktien‑ und Kryptomärkte bilden zusammen ein Arsenal, das in den Händen der Volksrepublik enorme Sprengkraft besitzt. Diese „Finanzwaffen“ wirken nicht nur auf die amerikanische Wirtschaft, sondern strahlen auf weltweite Lieferketten, Rohstoffpreise und Kapitalmärkte aus.

Gleichzeitig birgt diese Strategie Risiken für China selbst: Eine zu starke Abwertung der eigenen Währung oder ein großangelegter Verkauf von US‑Anleihen könnte die heimische Wirtschaft destabilisieren. Exportbeschränkungen können den Westen dazu veranlassen, alternative Lieferketten aufzubauen, was Chinas Monopolstellung schwächen würde. Der Ausbau des digitalen Yuan liefert zwar Unabhängigkeit von westlichen Zahlungsinfrastrukturen, wirft aber Fragen nach Datenschutz und globaler Akzeptanz auf.

Für Europa und insbesondere für exportorientierte Regionen wie Frankreich bedeutet die Zuspitzung des Handelskonflikts erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit. Unternehmen müssen sich auf volatilere Märkte, Unterbrechungen von Lieferketten und stärkere Währungsschwankungen einstellen. Ein nachhaltiger Ausweg aus der Eskalationsspirale kann nur durch diplomatische Verhandlungen gefunden werden. Bis dahin bleibt die Erkenntnis: Geld, Kryptowährungen und strategische Rohstoffe sind zu politischen Waffen geworden, deren Einsatz die Weltwirtschaft nachhaltig verändern könnte.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...