Zürcher Nachrichten - Nvidia-Chef warnt vor Trump

EUR -
AED 4.211078
AFN 73.964505
ALL 91.445808
AMD 417.018999
ANG 2.052926
AOA 1051.479809
ARS 1736.312648
AUD 1.611599
AWG 2.066841
AZN 1.972971
BAM 1.954951
BBD 2.311488
BDT 140.808884
BGN 1.930322
BHD 0.432642
BIF 3447.019514
BMD 1.146652
BND 1.463699
BOB 11.269109
BRL 5.859852
BSD 1.147687
BTN 109.902404
BWP 15.575394
BYN 3.460285
BYR 22474.385297
BZD 2.308189
CAD 1.608593
CDF 2648.766553
CHF 0.94147
CLF 0.027512
CLP 1086.344994
CNY 7.677293
CNH 7.678569
COP 3673.782272
CRC 513.41298
CUC 1.146652
CUP 30.386286
CVE 110.217162
CZK 24.325658
DJF 204.368229
DKK 7.47592
DOP 67.715333
DZD 153.246675
EGP 59.479495
ERN 17.199785
ETB 187.413531
FJD 2.56638
FKP 0.857638
GBP 0.857438
GEL 2.975543
GGP 0.857638
GHS 13.208267
GIP 0.857638
GMD 84.267566
GNF 10088.413094
GTQ 8.758199
GYD 240.045811
HKD 8.994742
HNL 30.879893
HRK 7.532588
HTG 149.996669
HUF 361.799195
IDR 20482.650232
ILS 3.458187
IMP 0.857638
INR 109.84688
IQD 1502.687854
IRR 1576474.930168
ISK 138.217263
JEP 0.857638
JMD 180.874113
JOD 0.812916
JPY 180.715273
KES 148.433853
KGS 100.274172
KHR 4650.366853
KMF 493.06054
KPW 1031.987444
KRW 1557.079301
KWD 0.353948
KYD 0.956364
KZT 514.919167
LAK 25708.971353
LBP 102771.807917
LKR 379.356775
LRD 198.540275
LSL 18.644755
LTL 3.385767
LVL 0.693599
LYD 7.310433
MAD 10.936153
MDL 20.157921
MGA 5039.537016
MKD 61.498307
MMK 2406.845913
MNT 4124.286488
MOP 9.273375
MRU 46.124198
MUR 54.649643
MVR 17.727226
MWK 1989.949093
MXN 19.756359
MYR 4.674101
MZN 73.272144
NAD 18.674042
NGN 1518.621407
NIO 42.053468
NOK 10.819719
NPR 175.841946
NZD 1.999419
OMR 0.440896
PAB 1.147502
PEN 3.873819
PGK 5.099735
PHP 71.87243
PKR 318.038935
PLN 4.34544
PYG 6830.601184
QAR 4.194479
RON 5.263934
RSD 117.309387
RUB 96.037994
RWF 1688.162972
SAR 4.305872
SBD 9.203046
SCR 15.798481
SDG 689.70031
SEK 11.283151
SGD 1.462744
SHP 0.857214
SLE 28.265275
SLL 24044.716327
SOS 655.308348
SRD 43.240827
STD 23733.387757
STN 24.882355
SVC 10.041474
SYP 14908.77364
SZL 18.633142
THB 38.142217
TJS 10.587082
TMT 4.013283
TND 3.387225
TOP 2.760863
TRY 55.979549
TTD 7.798261
TWD 36.393023
TZS 3041.438107
UAH 51.378309
UGX 4510.042477
USD 1.146652
UYU 46.113805
UZS 13530.497665
VES 976.192474
VND 29829.586546
VUV 135.65095
WST 3.154479
XAF 655.957
XAG 0.017521
XAU 0.000265
XCD 3.098886
XCG 2.068374
XDR 0.810743
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.240794
ZAR 18.654348
ZMK 10321.247106
ZMW 22.408131
ZWL 369.221576
SSP 6550.285549
MXV 2.239253
  • DAX

    -96.7100

    25478.3

    -0.38%

  • Goldpreis

    -37.9000

    4346

    -0.87%

  • SDAX

    0.8700

    18220.84

    0%

  • MDAX

    -22.6800

    31219.28

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    -18.6300

    6299.57

    -0.3%

  • TecDAX

    1.8800

    4013.4

    +0.05%

  • EUR/USD

    -0.0027

    1.1442

    -0.24%


Nvidia-Chef warnt vor Trump




Der Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI) treibt seit Monaten die Börsenkurse und hat den Börsenwert einiger US‑Technologiekonzerne in historische Höhen getrieben. Der halbleiterhersteller Nvidia gehört zu den größten Gewinnern dieses Booms. Seine Hochleistungs‑Grafikprozessoren werden zur Grundlage zahlloser KI‑Modelle, und der Aktienkurs hat sich vervielfacht. Diese Entwicklung stützt den US‑Aktienmarkt und kompensiert die wirtschaftlichen Belastungen durch Handelskonflikte, hohe Zinsen und Haushaltsstreitigkeiten. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass ein zu schnell wachsender Markt zu einer spekulativen Blase werden könnte, deren Platzen die US‑Wirtschaft in eine tiefe Rezession führen würde.

Warnungen des Nvidia‑Chefs
Jensen Huang, Mitgründer und Vorstandschef von Nvidia, tritt immer öfter als Mahner auf. Er betont, dass die USA zwar die „virtuelle Supermacht“ der KI sind, jedoch auf internationale Entwickler und Märkte angewiesen bleiben. Auf einer Entwicklerkonferenz in Washington machte Huang deutlich, dass die Vereinigten Staaten nur dann dauerhaft führend bleiben, wenn Unternehmen und Wissenschaftler weltweit, einschließlich China, auf amerikanischer Technologie aufbauen können. Er verwies darauf, dass etwa die Hälfte aller KI‑Entwicklerinnen und ‑Entwickler in China arbeite. Ein Politikansatz, der den Zugang zu diesen Fachkräften abschneidet, schade langfristig vor allem den USA.

Huang räumt ein, dass die Regierung in Peking Nvidia momentan vom chinesischen Markt ausschließt und das Unternehmen deshalb keine Genehmigungen beantragt, um seine neuesten Chips dorthin zu liefern. Gleichzeitig warnt er vor den Folgen von Exportbeschränkungen: Seit der Einführung strenger US‑Kontrollen ist Nvidias Marktanteil in China von fast 95 Prozent auf rund 50 Prozent gefallen, und das Unternehmen musste Milliardenabschreibungen vornehmen. Die Einschränkungen hätten Chinas Tech‑Konzerne eher angestachelt, eigene Prozessoren zu entwickeln, statt den technologischen Vorsprung der USA zu sichern. Seiner Ansicht nach hat die Politik damit das Gegenteil dessen erreicht, was beabsichtigt war.

Der Manager warnt zudem ausdrücklich vor einer geopolitischen Spaltung der KI‑Branche. China sei „nur Nanosekunden“ hinter den USA zurück und könne den Wettlauf gewinnen, warnte er am Rande eines Gipfeltreffens, falls amerikanische Unternehmen durch Exportverbote den Kontakt zu chinesischen Entwicklerinnen und Entwicklern verlieren. Die Vereinigten Staaten müssten „vorauslaufen und die Entwickler weltweit für sich gewinnen“, sonst drohe ein Rückstand. Daher setzt Huang auf Kooperation: Der „American tech stack“, also Chips, Netzwerke und Software aus den USA, solle zum weltweiten Standard werden, anstatt den Zugang zu beschneiden.

Lob und Kritik an Trumps Kurs
Der Nvidia‑Chef lobte zwar das „America First“‑Programm von Präsident Donald Trump, das Investitionen in US‑Fabriken und Forschung begünstigt. Seine Firma baut mehrere Supercomputer für das Energieministerium und lässt neue KI‑Chips in amerikanischen Werken montieren. Laut Huang hat der politische Rückenwind die Fertigung „zurück nach Amerika“ gebracht und damit die Grundlage für die aktuelle Erfolgswelle gelegt.

Gleichzeitig kritisiert er den zunehmend protektionistischen Kurs der Regierung. Trump kündigte jüngst an, die leistungsfähigsten Blackwell‑Chips von Nvidia ausschließlich amerikanischen Kunden vorzubehalten und nicht ins Ausland zu verkaufen. Selbst eine abgeschwächte Version für China soll nur unter strengen Auflagen und gegen eine Umsatzbeteiligung an die US‑Regierung geliefert werden. Huang hält derartige Beschränkungen für gefährlich, weil sie den Zugang zu einem der größten Absatz‑ und Talentmärkte blockieren. In Washington sagte er, eine Politik, die dazu führe, „die Hälfte der weltweiten KI‑Entwickler zu verlieren“, sei auf Dauer schädlich. Er warnt, dass harte Exportregeln nicht nur Umsätze kosten, sondern die Innovationskraft der USA schwächen und letztlich zum Platzen der KI‑Blase beitragen könnten.

Drohende Risiken für die US‑Wirtschaft
Der wirtschaftliche Kontext verstärkt Huangs Mahnungen. Die KI‑Euphorie kaschiert derzeit andere Probleme der US‑Wirtschaft: Lohnzuwächse flachen ab, Kreditausfälle steigen, und Donald Trumps Handelskrieg schränkt den Zugang amerikanischer Landwirte zu chinesischen Kunden sowie den Bezug von wichtigen Rohstoffen wie Seltenen Erden ein. Zugleich lähmt ein wochenlanger Haushaltsstreit die öffentliche Verwaltung. Trotz dieser Belastungen treibt der KI‑Boom die Aktienkurse und stützt den Konsum. Börsenexperten warnen jedoch, dass Investoren zunehmend nervös werden: Der Volatilitätsindex VIX sprang nach der Ankündigung neuer Trump‑Zölle auf den höchsten Stand seit Monaten. Sollte die Euphorie rund um KI abrupt enden, könnten Billionenwerte in kurzer Zeit vernichtet werden.

Die Trump‑Regierung verschärft diese Unsicherheit, indem sie ankündigt, im Falle einer schweren Korrektur auf staatliche Rettungspakete zu verzichten. Mehrfach betonte sie, dass „keine staatlichen Hilfen“ für angeschlagene KI‑Konzerne vorgesehen seien, und dass sich der Markt selbst bereinigen müsse. Diese Haltung verdeutlicht, dass politische Entscheidungen das Risiko eines Crashs erhöhen können. Für Nvidia ist das Risiko besonders groß, weil das Unternehmen wegen seiner Marktdominanz im Zentrum des Hypes steht.

Fazit
Die Warnungen des Nvidia‑Chefs richten sich weniger gegen technologische Entwicklungen als gegen politische Fehlentscheidungen. Jensen Huang fordert, dass die USA ihren Vorsprung durch Offenheit und globale Kooperation sichern. Exportverbote, Handelskriege und Migrationseinschränkungen könnten dagegen den Boom ersticken und die ohnehin überhitzte KI‑Blase zum Platzen bringen. Angesichts der enormen Abhängigkeit der Märkte von wenigen Technologiekonzernen wäre ein solcher Crash nicht nur ein Problem für die Branche, sondern könnte auch weite Teile der US‑Wirtschaft in eine Krise stürzen.

Die Debatte um Trumps Wirtschaftspolitik zeigt, wie eng die Zukunft der KI‑Industrie mit politischen Entscheidungen verknüpft ist. Ob der Boom anhält oder in einer Rezession endet, wird maßgeblich davon abhängen, ob Washington das Gleichgewicht zwischen Sicherheit, wirtschaftlichem Vorteil und globaler Zusammenarbeit findet.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...