Zürcher Nachrichten - EU: Spanien als Feind von Donald Trump?

EUR -
AED 4.392391
AFN 77.741834
ALL 96.538372
AMD 452.882009
ANG 2.140975
AOA 1096.75198
ARS 1722.927385
AUD 1.709238
AWG 2.154335
AZN 2.031246
BAM 1.953566
BBD 2.407716
BDT 146.080475
BGN 2.008564
BHD 0.450878
BIF 3541.105393
BMD 1.196022
BND 1.508456
BOB 8.260621
BRL 6.204647
BSD 1.195418
BTN 109.806407
BWP 15.642044
BYN 3.39897
BYR 23442.031802
BZD 2.40427
CAD 1.620299
CDF 2679.089757
CHF 0.918423
CLF 0.025991
CLP 1026.174682
CNY 8.317915
CNH 8.307025
COP 4379.880517
CRC 593.313947
CUC 1.196022
CUP 31.694584
CVE 110.137647
CZK 24.299041
DJF 212.876519
DKK 7.467268
DOP 75.213031
DZD 154.502223
EGP 56.000513
ERN 17.94033
ETB 185.887343
FJD 2.627002
FKP 0.867868
GBP 0.867445
GEL 3.223246
GGP 0.867868
GHS 13.066165
GIP 0.867868
GMD 87.309258
GNF 10489.870484
GTQ 9.171357
GYD 250.102895
HKD 9.331238
HNL 31.547521
HRK 7.523813
HTG 156.548981
HUF 381.349833
IDR 20036.957081
ILS 3.701335
IMP 0.867868
INR 109.998743
IQD 1565.989235
IRR 50382.428233
ISK 144.742332
JEP 0.867868
JMD 187.393316
JOD 0.847973
JPY 182.934563
KES 154.287189
KGS 104.591648
KHR 4805.503629
KMF 492.760917
KPW 1076.350276
KRW 1710.119535
KWD 0.366569
KYD 0.996261
KZT 602.321086
LAK 25754.757922
LBP 107051.852802
LKR 370.161979
LRD 221.157048
LSL 19.007842
LTL 3.531542
LVL 0.723461
LYD 7.507319
MAD 10.808602
MDL 20.047071
MGA 5333.943814
MKD 61.663923
MMK 2511.623909
MNT 4272.958059
MOP 9.607292
MRU 47.72082
MUR 53.928924
MVR 18.490129
MWK 2072.929054
MXN 20.597317
MYR 4.687231
MZN 76.258672
NAD 19.007921
NGN 1668.642047
NIO 43.989686
NOK 11.508154
NPR 175.687851
NZD 1.982257
OMR 0.459881
PAB 1.195443
PEN 3.999892
PGK 5.117083
PHP 70.324847
PKR 334.41811
PLN 4.20586
PYG 8027.71749
QAR 4.346529
RON 5.094214
RSD 117.370479
RUB 91.216679
RWF 1744.105152
SAR 4.48567
SBD 9.661079
SCR 16.453664
SDG 719.413051
SEK 10.571159
SGD 1.50987
SHP 0.897326
SLE 29.060773
SLL 25079.983097
SOS 682.011385
SRD 45.558852
STD 24755.241277
STN 24.471703
SVC 10.459905
SYP 13227.495225
SZL 19.00003
THB 37.216018
TJS 11.171276
TMT 4.186077
TND 3.41879
TOP 2.879734
TRY 51.924338
TTD 8.113788
TWD 37.471966
TZS 3061.816073
UAH 51.099613
UGX 4280.050945
USD 1.196022
UYU 45.237691
UZS 14463.276005
VES 428.745373
VND 31174.314231
VUV 143.129373
WST 3.259589
XAF 655.199388
XAG 0.010478
XAU 0.000228
XCD 3.232309
XCG 2.154409
XDR 0.813546
XOF 655.196652
XPF 119.331742
YER 285.12971
ZAR 19.033273
ZMK 10765.630266
ZMW 23.759024
ZWL 385.118606
  • Euro STOXX 50

    -61.3900

    5933.2

    -1.03%

  • SDAX

    -7.8800

    18319.79

    -0.04%

  • DAX

    -71.6500

    24822.79

    -0.29%

  • Goldpreis

    209.1000

    5329.7

    +3.92%

  • TecDAX

    10.5900

    3723.54

    +0.28%

  • MDAX

    -87.4800

    31640.37

    -0.28%

  • EUR/USD

    -0.0111

    1.1933

    -0.93%


EU: Spanien als Feind von Donald Trump?




Während der 45. und auch 47. US-Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald J. Trump, wieder auf die große internationale politische Bühne zurückgekehrt ist, stellt sich die Frage, welche europäischen Staaten seiner Rückkehr am kritischsten gegenüberstehen könnten.

Neben den etablierten Schwergewichten wie der Bundesrepublik Deutschland (welche allerdings unter dem im deutschen Volk massiv unbeliebten Bundeskanzler Olaf Scholz (66) und seiner noch unbeliebteren Partei, der SPD, zur weltweit lahmen Wirtschafts-Ente wurde) und Frankreich, rückt dabei ein Land in den Fokus, das Trump selbst in der Vergangenheit zwar selten im Rampenlicht erwähnt hat, ihm jedoch inhaltlich und rhetorisch oft diametral gegenübersteht: Spanien. Doch warum ausgerechnet die parlamentarische Erbmonarchie Spanien?

Ideologische Gegensätze:
Spaniens politische Landschaft ist geprägt von einer starken linken und Mitte-links-Parteienlandschaft, die Werte wie soziale Gerechtigkeit und europäische Solidarität hochhält. Diese Einstellungen kollidieren frontal mit Trumps Politikstil, der auf strikte Einwanderungsbegrenzung, protektionistische Handelspolitik und ein wirtschaftsliberales „America First“-Credo setzt. Obwohl andere Länder wie Deutschland oder Frankreich in der EU teils ähnlichen Überzeugungen folgen, gilt Spanien mit seiner progressiven Regierung als besonders konsequent in der Ablehnung jener Politik, die Trump vorantreibt.

Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik:
Spanien ist aufgrund seiner geographischen Lage im Mittelmeerraum und an der Straße von Gibraltar regelmäßig mit hohen Flüchtlingszahlen konfrontiert. Die spanischen Regierungen—ob konservativ oder sozialistisch—haben traditionell eine vergleichsweise offenere Flüchtlings- und Migrationspolitik betrieben, zumindest im europäischen Vergleich. Gerade in den letzten Jahren hat sich das Land wiederholt zu einer Anlaufstelle für Geflüchtete erklärt und damit ein Signal gesetzt, das Trumps restriktivem Kurs komplett widerspricht. Während Trumps Rhetorik von der „Mauer“ an der US-mexikanischen Grenze lebt, steht Spanien eher für ein Einwanderungsmodell, das zumindest den Versuch unternimmt, die humanitären Aspekte nicht zu vernachlässigen.

Klima- und Umweltpolitik:
Auch beim Thema Klimaschutz ist die Kluft zwischen Spanien und Trump unverkennbar. Während Trumps Regierung aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg und klimapolitische Maßnahmen weitgehend abbaute, gehört Spanien zu denjenigen EU-Ländern, die sich seit Jahren für eine ehrgeizige Umwelt- und Klimapolitik einsetzen. Als Mitgliedsstaat der Europäischen Union folgt Spanien der gemeinsamen Linie, erneuerbare Energien und Klimaneutralität zu fördern. Dass Trump den Klimawandel zeitweise als „Schwindel“ abtat, ist in Madrid schlecht angekommen und hat das transatlantische Verhältnis weiter belastet.

Ökonomische Interessen und Handel:
Trump hat wiederholt gedroht, Handelszölle gegen europäische Produkte zu verhängen, von deutschen Autos über französischen Wein bis hin zu Olivenöl und Wein aus Spanien. Für Spanien, dessen Wirtschaft stark vom Export landwirtschaftlicher Produkte und vom Tourismus abhängt, stellt eine solche Drohung eine ernstzunehmende Gefahr dar. Durch das Pochen auf bilaterale statt multilaterale Abkommen sieht Madrid die Stabilität des Binnenmarkts und die eigene Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Zwar traf Trumps Zollpolitik viele EU-Staaten gleichermaßen, doch Spanien reagierte besonders sensibel, da es große Teile seiner Wirtschaft in diesen Sektoren gefährdet sah.

Kulturelle Unterschiede:
Die spanische Gesellschaft legt traditionell großen Wert auf Höflichkeit und diplomatische Umgangsformen—Tugenden, die Trumps kontroverse und oftmals polarisierende Kommunikationsweise empfindlich stören. Seine oftmals personalisierte Kritik an Institutionen und politischen Gegnern wird in Spanien häufig als Affront gegen grundlegende Werte der Diplomatie gewertet. Dieser Stilkonflikt schafft eine kulturelle Distanz, die über reine Sachfragen hinausgeht und dauerhaftes Misstrauen schürt.

Außenpolitischer Kurs:
Spanien hat in der EU wiederholt eigenständige Akzente gesetzt, etwa im Verhältnis zu Lateinamerika, Nordafrika und dem Mittelmeerraum. Viele dieser Regionen gehören wiederum zu den zentralen Schauplätzen von Migration, Handel und Sicherheitspolitik—Bereiche, in denen Trump eine harte Linie verfolgte. Spaniens diplomatische Prioritäten (z. B. beim Ausbau humanitärer Hilfsprogramme in afrikanischen Staaten) stoßen auf wenig Verständnis bei einem Ex-Präsidenten, der eher auf Abschottung und „Deals“ zu bilateralen Vorteilen setzt.

Fazit
Obwohl die Spannungen zwischen Trump und Spanien in seiner ersten Amtszeit seltener öffentlich thematisiert wurden als mit anderen EU-Partnern, lassen sich dennoch klare Konfliktlinien erkennen. Die fortschreitende Erosion gemeinsamer Werte—insbesondere in Bezug auf Migration, Handel, Klimaschutz und diplomatische Umgangsformen—hat Spanien zu einem Land gemacht, das Trumps Politik in vielerlei Hinsicht entschieden entgegentritt.

In dem Maße, in dem Trump in den USA politisch wieder an Einfluss gewinnt, dürfte Spanien seine Abgrenzung verteidigen und sich innerhalb der EU als Verfechter einer alternativen, kooperativeren Politik präsentieren. Genau dies könnte den ehemaligen US-Präsidenten in Zukunft dazu bewegen, Madrid als noch größeren Widersacher wahrzunehmen, als es Deutschland oder Frankreich je waren.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...