Zürcher Nachrichten - EU: Spanien als Feind von Donald Trump?

EUR -
AED 4.211629
AFN 72.248672
ALL 95.9877
AMD 432.3446
ANG 2.052873
AOA 1051.618205
ARS 1603.517593
AUD 1.637122
AWG 2.064245
AZN 1.951117
BAM 1.955549
BBD 2.309604
BDT 140.711969
BGN 1.960241
BHD 0.435844
BIF 3404.263785
BMD 1.146803
BND 1.467412
BOB 7.923985
BRL 6.113141
BSD 1.146753
BTN 105.848437
BWP 15.625998
BYN 3.393065
BYR 22477.339801
BZD 2.306204
CAD 1.572439
CDF 2588.334087
CHF 0.912799
CLF 0.026639
CLP 1051.858727
CNY 7.909045
CNH 7.921748
COP 4222.758904
CRC 539.530866
CUC 1.146803
CUP 30.390281
CVE 110.250873
CZK 24.576159
DJF 204.203834
DKK 7.505938
DOP 70.450973
DZD 153.125379
EGP 60.163207
ERN 17.202046
ETB 178.995364
FJD 2.555879
FKP 0.86214
GBP 0.866362
GEL 3.130512
GGP 0.86214
GHS 12.453404
GIP 0.86214
GMD 84.287648
GNF 10052.711866
GTQ 8.793873
GYD 239.909259
HKD 8.979984
HNL 30.35411
HRK 7.568441
HTG 150.360733
HUF 394.221002
IDR 19449.837086
ILS 3.605939
IMP 0.86214
INR 106.176589
IQD 1502.20751
IRR 1515758.262339
ISK 144.839858
JEP 0.86214
JMD 179.926945
JOD 0.813122
JPY 183.196049
KES 148.320994
KGS 100.287585
KHR 4598.410769
KMF 494.272079
KPW 1032.122683
KRW 1723.35858
KWD 0.352561
KYD 0.955578
KZT 561.388065
LAK 24571.851414
LBP 102687.241871
LKR 356.88427
LRD 209.843111
LSL 19.259732
LTL 3.386211
LVL 0.693689
LYD 7.317062
MAD 10.800316
MDL 20.004437
MGA 4761.389885
MKD 61.632103
MMK 2407.61026
MNT 4092.91395
MOP 9.244115
MRU 45.880121
MUR 53.338258
MVR 17.717917
MWK 1988.345218
MXN 20.518027
MYR 4.516684
MZN 73.291585
NAD 19.259732
NGN 1588.888773
NIO 42.194593
NOK 11.18934
NPR 169.357299
NZD 1.980505
OMR 0.440951
PAB 1.146653
PEN 3.954493
PGK 5.014357
PHP 68.33825
PKR 320.188172
PLN 4.289726
PYG 7398.052029
QAR 4.168466
RON 5.117726
RSD 117.354962
RUB 91.637858
RWF 1673.385576
SAR 4.303877
SBD 9.233734
SCR 17.508756
SDG 689.228781
SEK 10.855821
SGD 1.469624
SHP 0.860399
SLE 28.153976
SLL 24047.898994
SOS 654.21617
SRD 43.06012
STD 23736.507771
STN 24.496861
SVC 10.033714
SYP 126.750385
SZL 19.253533
THB 37.073861
TJS 10.991192
TMT 4.013811
TND 3.391265
TOP 2.761226
TRY 50.648543
TTD 7.777003
TWD 36.920864
TZS 2987.117237
UAH 50.56842
UGX 4311.44754
USD 1.146803
UYU 46.064097
UZS 13846.225774
VES 507.695015
VND 30154.039424
VUV 135.613211
WST 3.136753
XAF 655.872958
XAG 0.014239
XAU 0.000228
XCD 3.099292
XCG 2.066635
XDR 0.815695
XOF 655.872958
XPF 119.331742
YER 273.569816
ZAR 19.203223
ZMK 10322.600762
ZMW 22.32014
ZWL 369.270115
  • Goldpreis

    -64.1000

    5061.7

    -1.27%

  • DAX

    -142.4100

    23447.29

    -0.61%

  • Euro STOXX 50

    -32.2800

    5716.61

    -0.56%

  • TecDAX

    -4.9700

    3574.39

    -0.14%

  • SDAX

    -236.5700

    16784.93

    -1.41%

  • MDAX

    -423.9400

    28819.46

    -1.47%

  • EUR/USD

    -0.0094

    1.1423

    -0.82%


EU: Spanien als Feind von Donald Trump?




Während der 45. und auch 47. US-Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald J. Trump, wieder auf die große internationale politische Bühne zurückgekehrt ist, stellt sich die Frage, welche europäischen Staaten seiner Rückkehr am kritischsten gegenüberstehen könnten.

Neben den etablierten Schwergewichten wie der Bundesrepublik Deutschland (welche allerdings unter dem im deutschen Volk massiv unbeliebten Bundeskanzler Olaf Scholz (66) und seiner noch unbeliebteren Partei, der SPD, zur weltweit lahmen Wirtschafts-Ente wurde) und Frankreich, rückt dabei ein Land in den Fokus, das Trump selbst in der Vergangenheit zwar selten im Rampenlicht erwähnt hat, ihm jedoch inhaltlich und rhetorisch oft diametral gegenübersteht: Spanien. Doch warum ausgerechnet die parlamentarische Erbmonarchie Spanien?

Ideologische Gegensätze:
Spaniens politische Landschaft ist geprägt von einer starken linken und Mitte-links-Parteienlandschaft, die Werte wie soziale Gerechtigkeit und europäische Solidarität hochhält. Diese Einstellungen kollidieren frontal mit Trumps Politikstil, der auf strikte Einwanderungsbegrenzung, protektionistische Handelspolitik und ein wirtschaftsliberales „America First“-Credo setzt. Obwohl andere Länder wie Deutschland oder Frankreich in der EU teils ähnlichen Überzeugungen folgen, gilt Spanien mit seiner progressiven Regierung als besonders konsequent in der Ablehnung jener Politik, die Trump vorantreibt.

Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik:
Spanien ist aufgrund seiner geographischen Lage im Mittelmeerraum und an der Straße von Gibraltar regelmäßig mit hohen Flüchtlingszahlen konfrontiert. Die spanischen Regierungen—ob konservativ oder sozialistisch—haben traditionell eine vergleichsweise offenere Flüchtlings- und Migrationspolitik betrieben, zumindest im europäischen Vergleich. Gerade in den letzten Jahren hat sich das Land wiederholt zu einer Anlaufstelle für Geflüchtete erklärt und damit ein Signal gesetzt, das Trumps restriktivem Kurs komplett widerspricht. Während Trumps Rhetorik von der „Mauer“ an der US-mexikanischen Grenze lebt, steht Spanien eher für ein Einwanderungsmodell, das zumindest den Versuch unternimmt, die humanitären Aspekte nicht zu vernachlässigen.

Klima- und Umweltpolitik:
Auch beim Thema Klimaschutz ist die Kluft zwischen Spanien und Trump unverkennbar. Während Trumps Regierung aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg und klimapolitische Maßnahmen weitgehend abbaute, gehört Spanien zu denjenigen EU-Ländern, die sich seit Jahren für eine ehrgeizige Umwelt- und Klimapolitik einsetzen. Als Mitgliedsstaat der Europäischen Union folgt Spanien der gemeinsamen Linie, erneuerbare Energien und Klimaneutralität zu fördern. Dass Trump den Klimawandel zeitweise als „Schwindel“ abtat, ist in Madrid schlecht angekommen und hat das transatlantische Verhältnis weiter belastet.

Ökonomische Interessen und Handel:
Trump hat wiederholt gedroht, Handelszölle gegen europäische Produkte zu verhängen, von deutschen Autos über französischen Wein bis hin zu Olivenöl und Wein aus Spanien. Für Spanien, dessen Wirtschaft stark vom Export landwirtschaftlicher Produkte und vom Tourismus abhängt, stellt eine solche Drohung eine ernstzunehmende Gefahr dar. Durch das Pochen auf bilaterale statt multilaterale Abkommen sieht Madrid die Stabilität des Binnenmarkts und die eigene Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Zwar traf Trumps Zollpolitik viele EU-Staaten gleichermaßen, doch Spanien reagierte besonders sensibel, da es große Teile seiner Wirtschaft in diesen Sektoren gefährdet sah.

Kulturelle Unterschiede:
Die spanische Gesellschaft legt traditionell großen Wert auf Höflichkeit und diplomatische Umgangsformen—Tugenden, die Trumps kontroverse und oftmals polarisierende Kommunikationsweise empfindlich stören. Seine oftmals personalisierte Kritik an Institutionen und politischen Gegnern wird in Spanien häufig als Affront gegen grundlegende Werte der Diplomatie gewertet. Dieser Stilkonflikt schafft eine kulturelle Distanz, die über reine Sachfragen hinausgeht und dauerhaftes Misstrauen schürt.

Außenpolitischer Kurs:
Spanien hat in der EU wiederholt eigenständige Akzente gesetzt, etwa im Verhältnis zu Lateinamerika, Nordafrika und dem Mittelmeerraum. Viele dieser Regionen gehören wiederum zu den zentralen Schauplätzen von Migration, Handel und Sicherheitspolitik—Bereiche, in denen Trump eine harte Linie verfolgte. Spaniens diplomatische Prioritäten (z. B. beim Ausbau humanitärer Hilfsprogramme in afrikanischen Staaten) stoßen auf wenig Verständnis bei einem Ex-Präsidenten, der eher auf Abschottung und „Deals“ zu bilateralen Vorteilen setzt.

Fazit
Obwohl die Spannungen zwischen Trump und Spanien in seiner ersten Amtszeit seltener öffentlich thematisiert wurden als mit anderen EU-Partnern, lassen sich dennoch klare Konfliktlinien erkennen. Die fortschreitende Erosion gemeinsamer Werte—insbesondere in Bezug auf Migration, Handel, Klimaschutz und diplomatische Umgangsformen—hat Spanien zu einem Land gemacht, das Trumps Politik in vielerlei Hinsicht entschieden entgegentritt.

In dem Maße, in dem Trump in den USA politisch wieder an Einfluss gewinnt, dürfte Spanien seine Abgrenzung verteidigen und sich innerhalb der EU als Verfechter einer alternativen, kooperativeren Politik präsentieren. Genau dies könnte den ehemaligen US-Präsidenten in Zukunft dazu bewegen, Madrid als noch größeren Widersacher wahrzunehmen, als es Deutschland oder Frankreich je waren.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...