Zürcher Nachrichten - Afrikanische Union beklagt Berichte über Rassismus an ukrainischer Grenze

EUR -
AED 3.926625
AFN 75.528122
ALL 100.108221
AMD 414.096262
ANG 1.922661
AOA 913.501634
ARS 967.465122
AUD 1.609315
AWG 1.924289
AZN 1.811959
BAM 1.953424
BBD 2.15398
BDT 125.347518
BGN 1.955751
BHD 0.40251
BIF 3067.568382
BMD 1.06905
BND 1.445342
BOB 7.371033
BRL 5.807188
BSD 1.066802
BTN 89.083133
BWP 14.37751
BYN 3.491153
BYR 20953.37076
BZD 2.150284
CAD 1.463848
CDF 3046.790887
CHF 0.955267
CLF 0.036032
CLP 994.223552
CNY 7.762687
CNH 7.793205
COP 4450.785733
CRC 557.621668
CUC 1.06905
CUP 28.329813
CVE 110.131028
CZK 24.924866
DJF 189.938944
DKK 7.460415
DOP 62.963407
DZD 143.622287
EGP 51.015364
ERN 16.035743
ETB 61.55482
FJD 2.39761
FKP 0.838778
GBP 0.845458
GEL 2.998724
GGP 0.838778
GHS 16.162339
GIP 0.838778
GMD 72.428273
GNF 9183.828108
GTQ 8.27793
GYD 223.058655
HKD 8.344306
HNL 26.3879
HRK 7.503058
HTG 141.397993
HUF 396.387507
IDR 17615.31706
ILS 4.019509
IMP 0.838778
INR 89.332932
IQD 1397.499977
IRR 44993.621235
ISK 149.027011
JEP 0.838778
JMD 166.137897
JOD 0.757636
JPY 170.773212
KES 138.151942
KGS 92.749347
KHR 4397.650371
KMF 492.350363
KPW 962.144716
KRW 1485.326897
KWD 0.327931
KYD 0.889019
KZT 496.525989
LAK 23450.473099
LBP 95530.988995
LKR 325.753729
LRD 207.068107
LSL 19.09617
LTL 3.156626
LVL 0.646658
LYD 5.171709
MAD 10.624376
MDL 19.09577
MGA 4830.124277
MKD 61.460235
MMK 3472.231168
MNT 3688.220978
MOP 8.57417
MRU 42.009896
MUR 50.073912
MVR 16.467751
MWK 1849.649948
MXN 19.382401
MYR 5.038439
MZN 68.093152
NAD 19.09617
NGN 1590.745064
NIO 39.272226
NOK 11.300441
NPR 142.532613
NZD 1.748243
OMR 0.4111
PAB 1.066802
PEN 4.059761
PGK 4.160938
PHP 62.934831
PKR 297.100984
PLN 4.32624
PYG 8030.231429
QAR 3.890867
RON 4.981242
RSD 116.913278
RUB 94.348193
RWF 1400.696089
SAR 4.012445
SBD 9.03822
SCR 15.69348
SDG 642.498583
SEK 11.253724
SGD 1.448349
SHP 1.35069
SLE 24.424898
SLL 22417.436139
SOS 609.658366
SRD 32.923501
STD 22127.166839
SVC 9.334645
SYP 2686.019468
SZL 19.08778
THB 39.266255
TJS 11.340005
TMT 3.752364
TND 3.345131
TOP 2.52269
TRY 35.102235
TTD 7.239194
TWD 34.610105
TZS 2800.293515
UAH 43.14911
UGX 4000.133939
USD 1.06905
UYU 42.018885
UZS 13483.597548
VEF 3872688.07922
VES 38.836384
VND 27212.65575
VUV 126.919672
WST 2.993996
XAF 655.160015
XAG 0.036189
XAU 0.000461
XCD 2.88916
XDR 0.809615
XOF 655.160015
XPF 119.331742
YER 267.636742
ZAR 19.233345
ZMK 9622.72708
ZMW 27.17694
ZWL 344.233512
  • EUR/USD

    -0.0001

    1.0696

    -0.01%

  • Goldpreis

    1.7000

    2332.9

    +0.07%

  • Euro STOXX 50

    -40.4300

    4907.3

    -0.82%

  • DAX

    -90.6800

    18163.52

    -0.5%

  • MDAX

    -419.6200

    25296.18

    -1.66%

  • SDAX

    -125.8900

    14473.71

    -0.87%

  • TecDAX

    -24.7900

    3286.63

    -0.75%

Afrikanische Union beklagt Berichte über Rassismus an ukrainischer Grenze
Afrikanische Union beklagt Berichte über Rassismus an ukrainischer Grenze

Afrikanische Union beklagt Berichte über Rassismus an ukrainischer Grenze

Mehrere afrikanische Regierungen bemühen sich nach Berichten von rassistischer und unfairer Behandlung ihrer Bürger an ukrainischen Grenzübergängen, diesen bei der Flucht aus dem Kriegsland zu helfen. Der derzeitige Vorsitzende der Afrikanischen Union, der senegalesische Präsident Macky Sall, und der Leiter der Kommission der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, erklärten am Montag, sie seien "besonders beunruhigt über Berichte, wonach afrikanischen Bürgern auf der ukrainischen Seite der Grenze das Recht verweigert wird, die Grenze zu überqueren und sich in Sicherheit zu bringen".

Textgröße:

Sie erklärten weiter: "Berichte, wonach Afrikaner in inakzeptabler Weise unterschiedlich behandelt werden, sind schockierend rassistisch und verstoßen gegen das Völkerrecht". Alle Länder sollten "das Völkerrecht respektieren und allen Menschen, die vor einem Krieg fliehen, ungeachtet ihrer Identität das gleiche Mitgefühl und die gleiche Unterstützung entgegenbringen", hieß es weiter.

Der nigerianische Außenminister Godfrey Onyeama sagte am Montag, dass die Evakuierung der nigerianischen Staatsangehörigen am Mittwoch beginnen werde. Zuvor hatte der Präsidentenberater Garba Shehu die ukrainischen Grenzbeamten aufgefordert, nigerianische Staatsangehörige fair zu behandeln, nachdem berichtet worden war, dass sie am Einsteigen in Busse und Züge an der Grenze gehindert worden waren.

Shehu bezog sich auf ein Video im Netz, das eine nigerianische Mutter mit einem kleinen Baby zeigt, die gezwungen wird, ihren Sitzplatz aufzugeben. Es gebe auch Berichte über polnische Beamte, die nigerianischen Bürgern die Einreise aus der Ukraine nach Polen verweigerten, fügte er hinzu. "Alle, die aus einer Konfliktsituation fliehen, haben nach der UN-Konvention das gleiche Recht auf sicheres Geleit, und die Farbe ihres Passes oder ihrer Haut sollte keinen Unterschied machen", sagte Shehu.

Der Sprecher des südafrikanischen Außenministeriums, Clayson Monyela, twitterte unterdessen, dass eine Gruppe von Staatsangehörigen seines Landes, hauptsächlich Studenten, an der ukrainisch-polnischen Grenze festsitzen. Der südafrikanische Botschafter in Warschau sei vor Ort und versuche, sie durchzuschleusen, fügte er hinzu. Am Sonntag hatte Monyela gesagt, die Afrikaner würden an der polnisch-ukrainischen Grenze "schlecht behandelt".

Die polnische Botschafterin in Nigeria, Joanna Tarnawska, wies Behauptungen über unfaire Behandlung zurück. "Jeder wird gleich behandelt. Ich kann Ihnen versichern, dass mir Berichte vorliegen, wonach bereits einige nigerianische Staatsangehörige die Grenze nach Polen überquert haben", sagte sie gegenüber lokalen Medien. Nigerianer könnten 15 Tage lang in Polen bleiben, und selbst ungültige Dokumente würden für den Grenzübertritt akzeptiert, sagte sie.

Der nigerianische Student der Verwaltungswissenschaften, Agantem Moshe, berichtete aus Korczowa in Polen, die ukrainische Polizei habe Afrikaner aus dem Weg gedrängt, um Platz für Frauen und Kinder zu schaffen. "Auf polnischer Seite lief alles glatt, sie waren Profis. In der Ukraine ließen sie uns draußen in der Kälte stehen", sagte er.

Ghana kündigte die Entsendung von Botschaftspersonal an die Grenze an, um ihren festsitzenden Bürgern zu helfen. Der Außenminister der Demokratischen Republik Kongo, Christophe Lutundula, will sich mit dem polnischen Botschafter treffen. Die Elfenbeinküste trifft eigenen Angaben zufolge ebenfalls Vorkehrungen, um bei der Evakuierung zu helfen. Die Länder haben jeweils hunderte Staatsbürger in der Ukraine.

L.Muratori--NZN