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Der Luxuswagenhersteller Porsche hat angekündigt, aus dem Joint Venture für die Luxusmarke Bugatti mit dem kroatischen Hersteller Rimac auszusteigen. Der Konzern werde seine Anteile an Bugatti Rimac an "ein Erwerber-Konsortium unter der Führung von HOF Capital, einer in New York ansässigen Investmentfirma", verkaufen, erklärte Porsche am Freitag. Zu den finanziellen Verabredungen machte das Unternehmen keine Angaben.
Die Volkswagen-Tochter hatte im Jahr 2021 ihre Luxus-Marke Bugatti in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Rimac abgegeben. Bislang hält Porsche noch 45 Prozent an diesem Unternehmen, 55 Prozent hält Rimac. Mit der Gründung habe Porsche "erfolgreich den Grundstein für Bugattis Zukunft gelegt", erklärte Porsche-Chef Michael Leiters. "Mit dem Verkauf unseres Anteils zeigen wir, dass wir Porsche auf das Kerngeschäft konzentrieren werden."
2018 war Porsche außerdem auch bei Rimac selbst eingestiegen und hält bis dato noch Anteile in Höhe von 20,6 Prozent. Diese würden ebenfalls verkauft, kündigte das Unternehmen an.
Der deutsche Luxusautobauer ist in den vergangenen Jahren in schwierige Fahrwasser geraten. Hohe Investitionen in die Entwicklung von E-Autos zahlten sich häufig nicht aus, zudem leidet der Hersteller besonders stark unter den von US-Präsident Donald Trump verhängten Zöllen. Auch das China-Geschäft schwächelt.
S.Scheidegger--NZN