Zürcher Nachrichten - Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"

EUR -
AED 4.250976
AFN 73.516596
ALL 95.02053
AMD 425.09822
ANG 2.072484
AOA 1062.598761
ARS 1658.175728
AUD 1.64396
AWG 2.083527
AZN 1.964472
BAM 1.956712
BBD 2.323583
BDT 141.90617
BGN 1.932957
BHD 0.435399
BIF 3438.803488
BMD 1.157515
BND 1.486512
BOB 7.971717
BRL 5.902972
BSD 1.153638
BTN 110.417441
BWP 15.657436
BYN 3.184171
BYR 22687.288912
BZD 2.320272
CAD 1.618773
CDF 2654.181159
CHF 0.921151
CLF 0.026663
CLP 1049.379422
CNY 7.84361
CNH 7.826032
COP 4054.091202
CRC 526.652399
CUC 1.157515
CUP 30.674141
CVE 110.31644
CZK 24.178573
DJF 205.435793
DKK 7.474282
DOP 67.602106
DZD 154.281985
EGP 60.164952
ERN 17.362721
ETB 184.449531
FJD 2.565518
FKP 0.868019
GBP 0.863101
GEL 3.067391
GGP 0.868019
GHS 12.862998
GIP 0.868019
GMD 83.927041
GNF 10105.712217
GTQ 8.794101
GYD 241.292513
HKD 9.069817
HNL 30.940276
HRK 7.532881
HTG 150.792267
HUF 352.858528
IDR 20617.652556
ILS 3.381043
IMP 0.868019
INR 109.953772
IQD 1516.34431
IRR 1592740.283034
ISK 143.809743
JEP 0.868019
JMD 182.52511
JOD 0.820693
JPY 185.303003
KES 149.851327
KGS 101.22524
KHR 4646.186551
KMF 493.101411
KPW 1041.595715
KRW 1757.165167
KWD 0.356885
KYD 0.961448
KZT 563.442729
LAK 25396.732601
LBP 103311.226982
LKR 384.45927
LRD 209.967906
LSL 19.056404
LTL 3.41784
LVL 0.700169
LYD 7.369436
MAD 10.708458
MDL 20.085279
MGA 4868.507242
MKD 61.731382
MMK 2429.449528
MNT 4143.234593
MOP 9.312744
MRU 45.860952
MUR 54.692116
MVR 17.883483
MWK 2000.55877
MXN 19.920713
MYR 4.695458
MZN 73.976498
NAD 19.056486
NGN 1573.433014
NIO 42.388096
NOK 11.060574
NPR 176.667905
NZD 1.986214
OMR 0.445063
PAB 1.153638
PEN 3.936647
PGK 5.066153
PHP 70.107205
PKR 321.041773
PLN 4.247442
PYG 7087.304757
QAR 4.219717
RON 5.236245
RSD 117.343094
RUB 83.641275
RWF 1694.189988
SAR 4.345715
SBD 9.312996
SCR 16.282877
SDG 695.08632
SEK 10.927344
SGD 1.485821
SHP 0.864202
SLE 28.43962
SLL 24272.507785
SOS 661.520137
SRD 43.218705
STD 23958.218113
STN 24.511747
SVC 10.094707
SYP 127.942532
SZL 19.052048
THB 37.828783
TJS 10.758016
TMT 4.045514
TND 3.378211
TOP 2.787017
TRY 53.546513
TTD 7.839656
TWD 36.620878
TZS 3038.404452
UAH 51.842222
UGX 4349.027919
USD 1.157515
UYU 46.60173
UZS 13855.460697
VES 673.624778
VND 30452.476548
VUV 138.692206
WST 3.180851
XAF 656.26301
XAG 0.017278
XAU 0.000274
XCD 3.128241
XCG 2.079214
XDR 0.816188
XOF 656.26301
XPF 119.331742
YER 276.185836
ZAR 18.832724
ZMK 10419.022427
ZMW 19.929293
ZWL 372.719274
  • DAX

    363.0400

    24572.75

    +1.48%

  • Euro STOXX 50

    100.4700

    6157.43

    +1.63%

  • SDAX

    199.0200

    18226.14

    +1.09%

  • TecDAX

    25.5400

    3953.29

    +0.65%

  • Goldpreis

    124.2000

    4238.2

    +2.93%

  • MDAX

    621.8500

    32077.98

    +1.94%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1579

    -0.03%

Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"
Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend" / Foto: PHILIPPE HUGUEN - AFP/Archiv

Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"

Der jüngste Vorschlag der zyprischen Ratspräsidentschaft für den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt hat in Berlin scharfe Kritik ausgelöst. Die am Donnerstag vorgelegte Verhandlungsposition sei aus deutscher Sicht "absolut enttäuschend", verlautete am Freitag aus Regierungskreisen. Das Papier sei "unbezahlbar" und "unausgewogen", hieß es weiter.

Textgröße:

Die zyprische Ratspräsidentschaft schlägt in ihrem Entwurf vor, das Gesamtvolumen des EU-Haushalts im Vergleich zu dem im vergangenen Sommer von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag um rund zwei Prozent zu kürzen. Der Vorschlag sieht Kürzungen in allen Bereichen des EU-Haushalts vor. Allerdings würde bei Landwirtschaft und Regionalförderung weniger gekürzt als bei Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung. Vorschläge aus dem EU-Parlament, etwa eine Steuer für Digitalkonzerne zu erheben, wurden nicht aufgenommen.

Aus deutschen Regierungskreisen verlautete, der Vorschlag sei keine Grundlage für Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten. Kürzungen um lediglich zwei Prozent reichten "bei Weitem" nicht aus. Außerdem müsse die "Priorisierung der Kommission" innerhalb des Haushalts erhalten bleiben.

Der EU-Gipfel am 18. und 19. Juni soll den Startschuss für die Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten über den künftigen Haushalt markieren. Das jetzt veröffentliche Papier soll dafür eigentlich die Grundlage bilden.

Die Europäische Kommission hatte im vergangenen Jahr einen Gesamthaushalt von knapp zwei Billionen Euro für den Zeitraum von 2028 bis 2034 vorgeschlagen, einen deutlichen Anstieg gegenüber dem laufenden mehrjährigen Finanzrahmen. Eine abschließende Entscheidung wird in diesem Jahr nicht mehr erwartet. Die Kommission hat jedoch als Ziel gesetzt, bis Jahresende den Budgetumfang festzulegen.

Deutschland und andere Nettozahler kritisieren die von der Kommission vorgeschlagene Höhe des Budgets, begrüßen aber die grundsätzliche Struktur, die eine Verlagerung der Ausgaben von Landwirtschaft und Regionalförderung in Richtung Wettbewerbsfähigkeit vorsieht.

Auf der anderen Seite stehen die EU-Länder, die ein größeres Budget fordern. Im Mai hatten sich 16 Staaten aus Süd- und Osteuropa, darunter Italien, Polen und Portugal, gemeinsam für höhere Ausgaben in den Bereichen Regionalförderung und Landwirtschaft ausgesprochen. Dafür soll die EU mehr Eigenmittel generieren und möglicherweise die Rückzahlung der Corona-Kredite aufschieben.

T.Furrer--NZN