Zürcher Nachrichten - G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands

EUR -
AED 4.267432
AFN 76.681948
ALL 92.371589
AMD 423.457746
ANG 2.079452
AOA 1065.412547
ARS 1752.85576
AUD 1.621331
AWG 2.091323
AZN 1.976579
BAM 1.958802
BBD 2.339376
BDT 142.748192
BGN 1.970916
BHD 0.43797
BIF 3482.723385
BMD 1.161846
BND 1.478547
BOB 13.770107
BRL 6.024635
BSD 1.161475
BTN 110.47391
BWP 15.635967
BYN 3.562314
BYR 22772.179552
BZD 2.335981
CAD 1.609912
CDF 2637.390463
CHF 0.938884
CLF 0.027588
CLP 1085.803259
CNY 7.815447
CNH 7.805937
COP 3733.185139
CRC 522.100283
CUC 1.161846
CUP 30.788916
CVE 110.434275
CZK 24.153151
DJF 206.483538
DKK 7.47555
DOP 68.49499
DZD 154.855495
EGP 59.036988
ERN 17.427688
ETB 189.723311
FJD 2.553042
FKP 0.858054
GBP 0.857616
GEL 3.041238
GGP 0.858054
GHS 13.084055
GIP 0.858054
GMD 85.977063
GNF 10258.724733
GTQ 8.883579
GYD 242.999336
HKD 9.106955
HNL 31.22987
HRK 7.535379
HTG 151.892824
HUF 365.272351
IDR 20475.55877
ILS 3.482958
IMP 0.858054
INR 110.504267
IQD 1521.532228
IRR 1597044.32203
ISK 140.819063
JEP 0.858054
JMD 183.881857
JOD 0.823717
JPY 185.617707
KES 150.401148
KGS 101.603069
KHR 4715.166606
KMF 493.784146
KPW 1045.661647
KRW 1589.649689
KWD 0.358552
KYD 0.967984
KZT 535.728868
LAK 26030.900571
LBP 104012.832493
LKR 381.264408
LRD 210.232247
LSL 18.741327
LTL 3.430629
LVL 0.702789
LYD 7.380313
MAD 10.79034
MDL 19.919533
MGA 5003.669703
MKD 61.624459
MMK 2439.925635
MNT 4179.045513
MOP 9.377173
MRU 46.449198
MUR 54.734817
MVR 17.962536
MWK 2014.061182
MXN 19.745457
MYR 4.677128
MZN 74.253634
NAD 18.741327
NGN 1555.316315
NIO 42.965674
NOK 10.852102
NPR 176.760942
NZD 1.964237
OMR 0.44673
PAB 1.16148
PEN 3.910778
PGK 5.1539
PHP 72.720178
PKR 322.172531
PLN 4.330607
PYG 6874.537398
QAR 4.245708
RON 5.260378
RSD 117.384823
RUB 100.262775
RWF 1712.625139
SAR 4.387129
SBD 9.294981
SCR 16.210524
SDG 698.84441
SEK 11.130019
SGD 1.476749
SHP 0.860772
SLE 28.610448
SLL 24363.326608
SOS 663.81751
SRD 43.899153
STD 24047.86428
STN 24.537506
SVC 10.163579
SYP 15106.320224
SZL 18.736639
THB 38.515354
TJS 10.714785
TMT 4.066461
TND 3.398209
TOP 2.797446
TRY 56.049891
TTD 7.81598
TWD 36.852822
TZS 3073.080096
UAH 51.705355
UGX 4396.739391
USD 1.161846
UYU 46.791723
UZS 13730.045628
VES 918.644939
VND 30292.227111
VUV 136.345692
WST 3.146061
XAF 656.95551
XAG 0.017459
XAU 0.000261
XCD 3.139946
XCG 2.0933
XDR 0.821485
XOF 656.964005
XPF 119.331742
YER 274.767121
ZAR 18.753645
ZMK 10458.005074
ZMW 22.039783
ZWL 374.113904
  • MDAX

    -305.3600

    32724.55

    -0.93%

  • DAX

    -311.8800

    26258.11

    -1.19%

  • SDAX

    -59.7800

    18935.41

    -0.32%

  • TecDAX

    -36.7100

    4082.68

    -0.9%

  • Goldpreis

    15.8000

    4497.3

    +0.35%

  • Euro STOXX 50

    -65.5100

    6420.16

    -1.02%

  • EUR/USD

    0.0034

    1.1621

    +0.29%

G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands
G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands / Foto: Allison Joyce - AFP

G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands

Erstmals seit gut vier Jahren haben die USA Russland die Teilnahme an einem G20-Finanzministertreffen ermöglicht und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag am Rande der Beratungen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe zusammen mit anderen Europäern ein Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow boykottiert, sagte Klingbeil.

Textgröße:

Der russische Minister nahm an dem G20-Treffen erstmals seit dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 wieder persönlich teil. Klingbeil nannte dieses Signal der US-Regierung von Präsident Donald Trump "irritierend". Er hätte sich Klarheit des US-Gastgebers gewünscht, dass man den russischen Minister "nicht wie einen normalen Gast hier empfängt", sagte der Bundesfinanzminister.

Er habe Siluanow bei der Arbeitssitzung "direkt ins Gesicht gesagt, dass die russische Regierung diesen Krieg beenden muss", sagte Klingbeil weiter. In einer Vorbesprechung der Europäer habe er zudem "klar gemacht, dass ich mich nicht mit dem russischen Finanzminister auf ein gemeinsames Foto stellen werde". Er sei "dankbar", dass andere Europäer seinem Beispiel gefolgt seien.

Das Weiße Haus verteidigte dagegen die Einladung Russlands. Die US-Regierung arbeite mit Moskau an einer Vereinbarung, die in der Ukraine "das endlose Blutvergießen beendet", sagte Sprecher Kush Desai auf Anfrage. "Der Präsident und die Regierung werden sich niemals scheuen, mit den Leuten zu sprechen, mit denen wir sprechen müssen, um dies voranzubringen", sagte Desai.

Die USA haben in diesem Jahr den rotierenden Vorsitz der G20-Gruppe inne, der auch Russland angehört. Seit dem Angriff auf die Ukraine hatte der Westen Moskau jedoch isoliert. Trump näherte sich seit seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 wieder an den russischen Präsidenten Wladimir Putin an. Befürchtet wird, Trump könne Putin Mitte Dezember zum G20-Gipfel einladen und die europäischen Partner damit erneut provozieren. Der Gipfel soll in einem Golfclub des US-Präsidenten in Miami im Bundesstaat Florida stattfinden.

US-Finanzminister Scott Bessent kam am Rande der Beratungen in Asheville auch bilateral mit Siluanow zusammen. Dabei habe sich Bessent für Trumps Ukraine-Plan eingesetzt, sagte ein US-Vertreter. Trump hatte Moskau und Kiew gedrängt, eine Vereinbarung zur Einstellung der Kämpfe zu schließen. Ein 28-Punkte-Plan, der weitgehend den Forderungen Moskaus entsprach, stieß in der Ukraine und bei den Europäern allerdings auf scharfe Kritik.

Klingbeil bekräftigte, er sehe überhaupt keine "Normalisierung oder eine Entspannung der Situation" mit Moskau. Allein Russland trage die Verantwortung für das Ende des Krieges, "und nicht Russland und die Ukraine".

Die USA wollen mit Hilfe der G20-Partner derweil den Iran wirtschaftlich isolieren. "Wir werden weiterhin Druck ausüben", sagte Finanzminister Bessent. Darüber habe er mit den Partnerländern bilateral bereits "sehr gute Gespräche geführt".

Die US-Regierung hatte vor einer Woche neue Sanktionen gegen den Iran und seine Handelspartner verkündet. Künftig wollen die USA alle Länder ächten, welche mit Teheran Geschäfte in Schlüsselsektoren machen. Dazu gehören neben der Ölbranche unter anderem der Technologiesektor sowie die Luft- und Schifffahrt. Von den G20-Staaten betreibt vor allem China weiter Handel mit dem Iran.

A.Weber--NZN