Zürcher Nachrichten - PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht für Bund aktuell keine Hinweise auf Schaden

EUR -
AED 4.115355
AFN 72.838379
ALL 90.647501
AMD 404.901904
ANG 2.005609
AOA 1027.578103
ARS 1709.705605
AUD 1.598144
AWG 2.018456
AZN 1.909546
BAM 1.956099
BBD 2.259036
BDT 138.716782
BGN 1.958596
BHD 0.423282
BIF 3364.054369
BMD 1.120586
BND 1.432777
BOB 13.184546
BRL 5.652912
BSD 1.121617
BTN 106.278519
BWP 15.407975
BYN 3.31664
BYR 21963.492517
BZD 2.255736
CAD 1.57258
CDF 2595.278164
CHF 0.920847
CLF 0.027909
CLP 1098.387353
CNY 7.483332
CNH 7.478334
COP 3583.254157
CRC 511.898833
CUC 1.120586
CUP 26.917116
CVE 110.279895
CZK 24.259234
DJF 199.71341
DKK 7.474748
DOP 68.83329
DZD 151.117813
EGP 61.820848
ERN 16.808795
ETB 183.71397
FJD 2.521039
FKP 0.837073
GBP 0.837722
GEL 2.902587
GGP 0.837073
GHS 12.99951
GIP 0.837073
GMD 81.802973
GNF 9926.5179
GTQ 8.571655
GYD 234.615297
HKD 8.784999
HNL 30.107066
HRK 7.539975
HTG 146.958373
HUF 366.274957
IDR 20251.23657
ILS 3.481611
IMP 0.837073
INR 106.229289
IQD 1700.328284
IRR 2053334.418974
ISK 136.162488
JEP 0.837073
JMD 178.057227
JOD 0.794457
JPY 175.923654
KES 145.455426
KGS 97.994272
KHR 4562.880961
KMF 492.49905
KPW 1008.527674
KRW 1484.004111
KWD 0.347897
KYD 0.93468
KZT 502.437006
LAK 25245.874251
LBP 100439.69201
LKR 372.296929
LRD 191.222415
LSL 18.498672
LTL 3.3088
LVL 0.677832
LYD 7.185099
MAD 11.008483
MDL 20.143889
MGA 5085.981957
MKD 61.549873
MMK 2353.270782
MNT 4032.840486
MOP 9.056994
MRU 44.817853
MUR 52.801668
MVR 17.3243
MWK 1944.875499
MXN 21.026699
MYR 4.57646
MZN 71.602319
NAD 18.497598
NGN 1492.497612
NIO 41.27797
NOK 10.491204
NPR 170.045831
NZD 1.972462
OMR 0.430841
PAB 1.121617
PEN 3.853158
PGK 5.022768
PHP 71.169519
PKR 310.419467
PLN 4.369149
PYG 6430.983385
QAR 4.099517
RON 5.345086
RSD 117.517011
RUB 91.324085
RWF 1657.720058
SAR 4.194036
SBD 9.048264
SCR 15.436422
SDG 674.032904
SEK 11.112821
SGD 1.431628
SHP 0.837415
SLE 26.80396
SLL 23498.140456
SOS 641.023763
SRD 42.285887
STD 23193.875051
STN 24.504731
SVC 9.813325
SYP 14569.863408
SZL 18.495498
THB 37.813629
TJS 10.313191
TMT 3.933258
TND 3.342611
TOP 2.698103
TRY 55.612179
TTD 7.61147
TWD 36.508145
TZS 2965.805458
UAH 50.540228
UGX 4805.927886
USD 1.120586
UYU 44.966876
UZS 13355.042168
VES 985.879434
VND 28968.838103
VUV 132.987274
WST 3.103166
XAF 655.957
XAG 0.020056
XAU 0.00027570939
XCD 3.028441
XCG 2.02139
XDR 0.792313
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.559255
ZAR 18.506142
ZMK 10086.625292
ZMW 22.516347
ZWL 360.828348
SSP 6438.154041
MXV 2.373277
  • MDAX

    -346.8300

    30303.96

    -1.14%

  • TecDAX

    16.8400

    4084.6

    +0.41%

  • Goldpreis

    -46.9000

    4103.1

    -1.14%

  • DAX

    -143.1000

    25501.94

    -0.56%

  • Euro STOXX 50

    -79.6600

    6127.86

    -1.3%

  • SDAX

    -121.5800

    18361.47

    -0.66%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1207

    -0.25%

PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht für Bund aktuell keine Hinweise auf Schaden
PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht für Bund aktuell keine Hinweise auf Schaden / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht für Bund aktuell keine Hinweise auf Schaden

Nach der Warnung vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP sieht Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) "keine Hinweise", dass Webseiten und IT-Systeme des Bundes von der PHP-Sicherheitslücke betroffen sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das zentrale IT-Dienstleistungsunternehmen des Bundes (ITZ-Bund) hätten "sehr schnell und klar reagiert", sagte Wildberger am Donnerstag der "Bild"-Zeitung. Wirtschaftsverbände warnten allerdings, dass Unternehmen oft nicht wüssten, wo PHP bei ihnen zum Einsatz komme.

Textgröße:

Weltweit waren infolge einer Warnung vor der schwerwiegenden Sicherheitslücke bei der Programmiersprache PHP am Mittwoch etliche Webseiten vorsorglich vom Netz genommen worden. Die PHP Foundation, welche die Programmiersprache weiterentwickelt, brachte am Mittwoch ein Sicherheitsupdate heraus und forderte alle PHP-Nutzer auf, dieses umgehend zu installieren. Websites und -anwendungen, die angreifbar bleiben, könnten gehackt und dazu benutzt werden, um Viren, Spam und Falschinformationen zu verbreiten.

Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten wegen der Gefahr von Cyberangriffen zur "umgehenden" Installation des Sicherheitsupdates geraten. Die Sicherheitslücke könne es Hackern ermöglichen, sich "direkten Zugriff" auf Datensysteme oder Server-Datenbanken zu verschaffen, warnte die NSA.

Nach Angaben eines Sprechers des Bundesdigitalministeriums wurden am Mittwoch "auch mehrere Auftritte von Bundesministerien, die beim ITZ Bund gehostet werden", vom Netz genommen. Das sei "rein präventiv" geschehen, betonte der Sprecher. Nach einem Sicherheitsupdate seien die Webseiten nach und nach wieder online gestellt worden.

Dass Abschalten von Webseiten sei "die richtige Entscheidung" gewesen, sagte Wildberger. "Nach unserem bisherigen Erkenntnisstand gibt es aktuell keine Hinweise auf eine erfolgreiche Kompromittierung von Systemen der Bundesverwaltung." Die Bundesregierung nehme den Vorfall und die aktuellen Warnungen "sehr ernst".

Nach Einschätzung des Sicherheitsunternehmens Wiz Research basieren etwa 70 Prozent der weltweiten Websites auf PHP. Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom ist in Deutschland theoretisch ein Großteil der Unternehmen, Organisation und Institutionen von der Sicherheitslücke betroffen.

Das Problem sei aber, "dass viele Unternehmen PHP nutzen, ohne es zu wissen, etwa weil ihre Website mit einem Content-Management-System läuft", erklärte der Bitkom-Experte Felix Kuhlenkamp. "Vielen Unternehmen dürfte ein Überblick darüber fehlen, welche Server genau mit welcher Software aus dem Internet erreichbar sind."

Auch Olaf Pursche vom Verband der Internetwirtschaft Eco erklärte, viele Firmen wüssten nicht, ob PHP bei ihnen "im Hintergrund läuft, etwa in Verwaltungsoberflächen von Routern, Speichersystemen oder Sicherheitsprodukten". "Wer IT auslagert, lagert nicht die Verantwortung aus: Unternehmen müssen mit Hostern und Dienstleistern verbindlich klären, wer Updates einspielt und deren Umsetzung bestätigt", fuhr er fort.

Wildberger zufolge zeigt der Fall auch: "Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters der Cybersicherheit." KI-basierte Tools könnten dabei helfen, Schwachstellen schneller und präziser aufzuspüren als je zuvor. Die Bundesregierung stelle sich dieser Entwicklung entschlossen. "Wir investieren gezielt in unsere digitale Souveränität und bauen eigene Kompetenzen auf - unter anderem mit dem neuen KI-Sicherheitsinstitut."

Scharfe Kritik an der IT-Sicherheitspolitik der Bundesregierung äußerte allerdings der Grünen-Innenpolitiker Konstantin von Notz. "Dringend notwendig ist, auf diese stark gestiegene Bedrohungen mit echten politischen Handlungen zu antworten, die die IT-Sicherheit schnellstmöglich signifikant erhöhen", sagte von Notz der "Rheinischen Post" (Freitag). Das jedoch tue die Bundesregierung jedoch nicht.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) forderte ebenfalls bessere Strukturen in Deutschland zum Schutz vor Cyberangriffen. "Wir sehen hier zudem vor allem Bund und Länder in der Verantwortung, entsprechende Strukturen zum besseren Schutz und zur schnellen Reaktionsfähigkeit im Krisenfall bereitzustellen", sagte ein Verbandssprecher der "Rheinischen Post".

A.Weber--NZN