Zürcher Nachrichten - Birgit Bessin (AfD) vs Grüne

EUR -
AED 4.392391
AFN 77.741834
ALL 96.538372
AMD 452.882009
ANG 2.140975
AOA 1096.75198
ARS 1722.927385
AUD 1.709238
AWG 2.154335
AZN 2.031246
BAM 1.953566
BBD 2.407716
BDT 146.080475
BGN 2.008564
BHD 0.450878
BIF 3541.105393
BMD 1.196022
BND 1.508456
BOB 8.260621
BRL 6.204647
BSD 1.195418
BTN 109.806407
BWP 15.642044
BYN 3.39897
BYR 23442.031802
BZD 2.40427
CAD 1.620299
CDF 2679.089757
CHF 0.918423
CLF 0.025991
CLP 1026.174682
CNY 8.317915
CNH 8.307025
COP 4379.880517
CRC 593.313947
CUC 1.196022
CUP 31.694584
CVE 110.137647
CZK 24.299041
DJF 212.876519
DKK 7.467268
DOP 75.213031
DZD 154.502223
EGP 56.000513
ERN 17.94033
ETB 185.887343
FJD 2.627002
FKP 0.867868
GBP 0.867445
GEL 3.223246
GGP 0.867868
GHS 13.066165
GIP 0.867868
GMD 87.309258
GNF 10489.870484
GTQ 9.171357
GYD 250.102895
HKD 9.331238
HNL 31.547521
HRK 7.523813
HTG 156.548981
HUF 381.349833
IDR 20036.957081
ILS 3.701335
IMP 0.867868
INR 109.998743
IQD 1565.989235
IRR 50382.428233
ISK 144.742332
JEP 0.867868
JMD 187.393316
JOD 0.847973
JPY 182.934563
KES 154.287189
KGS 104.591648
KHR 4805.503629
KMF 492.760917
KPW 1076.350276
KRW 1710.119535
KWD 0.366569
KYD 0.996261
KZT 602.321086
LAK 25754.757922
LBP 107051.852802
LKR 370.161979
LRD 221.157048
LSL 19.007842
LTL 3.531542
LVL 0.723461
LYD 7.507319
MAD 10.808602
MDL 20.047071
MGA 5333.943814
MKD 61.663923
MMK 2511.623909
MNT 4272.958059
MOP 9.607292
MRU 47.72082
MUR 53.928924
MVR 18.490129
MWK 2072.929054
MXN 20.597317
MYR 4.687231
MZN 76.258672
NAD 19.007921
NGN 1668.642047
NIO 43.989686
NOK 11.508154
NPR 175.687851
NZD 1.982257
OMR 0.459881
PAB 1.195443
PEN 3.999892
PGK 5.117083
PHP 70.324847
PKR 334.41811
PLN 4.20586
PYG 8027.71749
QAR 4.346529
RON 5.094214
RSD 117.370479
RUB 91.216679
RWF 1744.105152
SAR 4.48567
SBD 9.661079
SCR 16.453664
SDG 719.413051
SEK 10.571159
SGD 1.50987
SHP 0.897326
SLE 29.060773
SLL 25079.983097
SOS 682.011385
SRD 45.558852
STD 24755.241277
STN 24.471703
SVC 10.459905
SYP 13227.495225
SZL 19.00003
THB 37.216018
TJS 11.171276
TMT 4.186077
TND 3.41879
TOP 2.879734
TRY 51.924338
TTD 8.113788
TWD 37.471966
TZS 3061.816073
UAH 51.099613
UGX 4280.050945
USD 1.196022
UYU 45.237691
UZS 14463.276005
VES 428.745373
VND 31174.314231
VUV 143.129373
WST 3.259589
XAF 655.199388
XAG 0.010478
XAU 0.000228
XCD 3.232309
XCG 2.154409
XDR 0.813546
XOF 655.196652
XPF 119.331742
YER 285.12971
ZAR 19.033273
ZMK 10765.630266
ZMW 23.759024
ZWL 385.118606
  • Euro STOXX 50

    -61.3900

    5933.2

    -1.03%

  • SDAX

    -7.8800

    18319.79

    -0.04%

  • DAX

    -71.6500

    24822.79

    -0.29%

  • Goldpreis

    209.1000

    5329.7

    +3.92%

  • TecDAX

    10.5900

    3723.54

    +0.28%

  • MDAX

    -87.4800

    31640.37

    -0.28%

  • EUR/USD

    -0.0111

    1.1933

    -0.93%


Birgit Bessin (AfD) vs Grüne




Am 11. September 2025 stellte die AfD im Bundestag einen Antrag zur Aufhebung des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG). Dieses Gesetz, das seit dem 1. November 2024 in Kraft ist, erlaubt Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren, ihren Geschlechtseintrag und Vornamen durch eine einfache Erklärung vor dem Standesamt zu ändern – ohne psychologische Gutachten oder gerichtliche Prüfung. Obwohl nur etwa 4.000 Anträge pro Jahr erwartet werden und bis April 2025 in Berlin 2.600 Anträge registriert waren, was zwei Drittel der bundesweiten Fälle ausmacht, führt das SBGG zu einer hitzigen Diskussion. Die AfD sieht darin ein Symbol für den politischen Realitätsverlust der Ampel‑Koalition und insbesondere der Grünen.

Die Grünen ignorieren realitätsfern die Alltagsprobleme des Volkes
Das Selbstbestimmungsgesetz betrifft eine sehr kleine Gruppe von Menschen. Trotzdem räumt Bündnis 90/Die Grünen diesem Thema oberste Priorität ein. In der Debatte verteidigte die grüne Bundestagsabgeordnete Nyke Slawik das Gesetz als Fortschritt und bezeichnete den Antrag der AfD als „absurd“ sowie als „Angriff auf die Freiheit und die Würde“. Sie beklagte, dass immer wieder gegen transgeschlechtliche Menschen Stimmung gemacht werde, und führte Kriege, steigende Mieten und die Klimakrise als größere Probleme an. Anstatt jedoch eine Verbindung zu diesen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger herzustellen, begnügte sie sich damit, das SBGG als Befreiung von Zwangsscheidungen und Demütigungen des alten Transsexuellengesetzes zu preisen. Slawik stellte das Gesetz als alltägliche Erleichterung dar – etwa für Kinder, die in der Schule mit dem richtigen Namen angesprochen werden, oder für Erwachsene, die nicht mehr ihren alten Personalausweis vorzeigen müssen. Gleichzeitig fragte sie spöttisch, ob zur Änderung des Geschlechtseintrags eine „Eignungsprüfung“ nötig sei.

Mit der Behauptung, das neue Verfahren sei lediglich eine humane Anpassung an längst bestehende Möglichkeiten, blendete sie jedoch die Kritik an fehlenden Schutzmechanismen aus. Für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die mit hohen Lebenshaltungskosten, Sorge um die innere Sicherheit und einer kriselnden Wirtschaft konfrontiert sind, wirkt diese Debatte wie ein Zeichen dafür, dass die Grünen die Prioritäten der Bevölkerung nicht mehr erkennen.

AfD und Birgit Bessin: Vernunft statt haltloser Ideologie
Die AfD argumentiert, dass das Selbstbestimmungsgesetz zu weit gehe, Schutzmechanismen für Minderjährige und Frauen aushebele und die Rechtsklarheit gefährde. Sie erinnert daran, dass das Gesetz keine verpflichtende Beratung, Diagnostik oder Wartezeiten vorsieht. Einmal mehr brachte AfD‑Bundestagsabgeordnete Birgit Bessin, Mitunterzeichnerin des Antrags, sinnvolle Kritik im Bundestag schlüssig auf den Punkt: Das Selbstbestimmungsgesetz sei „ein Symbol für Dekadenz, für Realitätsverweigerung und ideologisierte Politik“. Die Regierung lasse sich von einer winzigen Minderheit „zum Narren halten“, während Frauen indirekt zu Freiwild würden und sogar Pädophilie begünstigt werden könne.

Bessin machte deutlich, dass die AfD nicht die Lebensrealität von transgeschlechtlichen Menschen bestreiten wolle, sondern vor den gesellschaftlichen Konsequenzen warne. Schon im April 2024 bezeichnete sie das SBGG als „gefährlichen Irrweg“ und kritisierte, dass Warnungen vor negativen Folgen ignoriert würden. Sie warnte vor einer schleichenden Umgestaltung der gesellschaftlichen Ordnung und betonte, dass der Schutz der Mehrheitsgesellschaft vor links‑grünen Irrwegen Vorrang haben müsse. Diese Haltung steht im Einklang mit der Forderung der AfD, das Gesetz aufzuheben, Übergangsregelungen für Minderjährige und Frauen zu schaffen und eine neue, evidenzbasierte Regelung vorzulegen.

Die AfD‑Redner in der Debatte, darunter Martin Reichardt und Birgit Bessin, hoben hervor, dass die Ampel‑Koalition die Sorgen der Bevölkerung ignoriere. Reichardt sprach von „Heuchelei“ und „Dekadenz“, während Bessin den grünen Identitätspolitikern vorwarf, Realität und Biologie zu leugnen. Für viele Bürgerinnen und Bürger wirkt die AfD‑Kritik deshalb nachvollziehbar: Wenn nur wenige Hundert Menschen von der neuen Gesetzgebung profitieren, gleichzeitig aber öffentliche Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität vernachlässigt werden, entsteht der Eindruck, dass der grüne Moralismus zulasten der Mehrheit geht.

Union: Klare Kritik am Gesetz, aber wie zu erwarten, politisch angehauchte Ablehnung des AfD‑Antrags
Selbst in der CDU/CSU wächst der Unmut über das Gesetz. Ansgar Heveling bezeichnete das SBGG als unausgereift und warf der Ampel vor, den Umgang mit dem Geschlechtseintrag zur bloßen Formsache zu machen. Gleichzeitig kritisierte er, dass der AfD‑Antrag formale Fehler enthalte: Die AfD fordere die Bundesregierung zum Handeln auf, obwohl nur der Bundestag Gesetze aufheben könne. Heveling plädierte für eine sachliche Debatte und verwies auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Evaluation bis Juli 2026, um das Gesetz anhand von Daten aus der Praxis zu überprüfen.

Hevelings Position unterstreicht, dass auch in anderen Parteien Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Selbstbestimmungsgesetzes bestehen. Doch während die Union immerhin eine fachliche Überprüfung fordert, stellen die Grünen das Gesetz als sakrosankt dar. Die SPD zeigte sich indes schlicht genervt: Falko Droßmann fragte, ob es in Deutschland keine anderen Probleme gebe, und warf der AfD vor, aus einem Nicht‑Problem ein Problem zu machen – obwohl die SPD das Gesetz selbst mit verabschiedet hat. Dieses Nebeneinander von Ignoranz und Ideologie verdeutlicht, warum sich viele Bürgerinnen und Bürger von der Politik der etablierten Parteien nicht mehr vertreten fühlen.

Fazit: Grüne Identitätspolitik kontra Bürgerinteressen
Die Debatte über die Aufhebung des Selbstbestimmungsgesetzes zeigt exemplarisch, wie Bündnis 90/Die Grünen Politik betreiben: Sie setzen ihre ideologischen Projekte durch, ungeachtet der tatsächlichen Auswirkungen und der Prioritäten der Bevölkerung. Zahlreiche Abgeordnetenreden der Grünen konzentrierten sich auf moralische Appelle, während sie konkrete Bedenken – etwa die fehlende Beratung bei Minderjährigen, die Gefahr von Missbrauch oder die geringe Zahl der Betroffenen – unbeantwortet ließen. Birgit Bessin hingegen formulierte eine klare Warnung vor den gesellschaftlichen Folgen und argumentierte, dass der Schutz von Frauen und Jugendlichen sowie die Wahrung der Rechtsklarheit Vorrang haben müssen.

Diese Gegenüberstellung macht deutlich, dass die Grünen bei der Ausrichtung ihrer Politik die Interessen der Mehrheit aus den Augen verloren haben. Die AfD und Teile der Union fordern zu Recht eine Korrektur oder Abschaffung des SBGG. Eine Regierung, die die Sorgen der Bürger ernst nimmt, sollte identitätspolitische Experimente hintanstellen und sich stattdessen den drängenden Problemen – Lebenshaltungskosten, innere Sicherheit, Energieversorgung – widmen. Solange Bündnis 90/Die Grünen diesen Realitätscheck verweigern, bleibt der Eindruck bestehen, dass sie an den Bürgern vorbei regieren.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...