Zürcher Nachrichten - Trumps Abschiebung: Chaos oder Kontrolle?

EUR -
AED 4.232113
AFN 74.904337
ALL 93.279336
AMD 422.93454
AOA 1056.73216
ARS 1724.244391
AUD 1.637356
AWG 2.077164
AZN 1.957746
BAM 1.956835
BBD 2.320187
BDT 142.605425
BHD 0.434424
BIF 3442.590928
BMD 1.152379
BND 1.478182
BOB 13.991036
BRL 5.899604
BSD 1.151989
BTN 109.939717
BWP 15.665285
BYN 3.395296
BYR 22586.638176
BZD 2.316925
CAD 1.619871
CDF 2606.682187
CHF 0.932159
CLF 0.026766
CLP 1056.869799
CNY 7.781563
CNH 7.775272
COP 3706.997419
CRC 522.367217
CUC 1.152379
CUP 30.538057
CVE 110.323351
CZK 24.181992
DJF 205.135827
DKK 7.475187
DOP 67.185535
DZD 153.221543
EGP 57.825372
ERN 17.285692
ETB 185.938344
FJD 2.549582
FKP 0.857799
GBP 0.856893
GEL 3.007759
GGP 0.857799
GHS 13.495787
GIP 0.857799
GMD 85.275767
GNF 10117.351113
GTQ 8.786647
GYD 241.174419
HKD 9.038464
HNL 30.878466
HRK 7.535364
HTG 150.618356
HUF 361.584455
IDR 20688.669142
ILS 3.47076
IMP 0.857799
INR 109.599875
IQD 1509.098169
IRR 1584809.905586
ISK 141.800133
JEP 0.857799
JMD 182.146338
JOD 0.817011
JPY 181.564281
KES 148.956597
KGS 100.775916
KHR 4663.42604
KMF 493.218296
KRW 1643.938977
KWD 0.356592
KYD 0.959987
KZT 542.685256
LAK 26055.781022
LBP 103145.242854
LKR 386.784572
LRD 207.935467
LSL 18.991245
LTL 3.402677
LVL 0.697062
LYD 7.338882
MAD 10.733777
MDL 20.165228
MGA 4905.594591
MKD 61.562561
MMK 2419.612672
MNT 4130.473055
MOP 9.306821
MRU 46.055359
MUR 54.207824
MVR 17.804627
MWK 1997.530502
MXN 19.887028
MYR 4.721419
MZN 73.633658
NAD 18.991327
NGN 1570.946811
NIO 42.392422
NOK 10.995947
NPR 175.906038
NZD 1.958244
OMR 0.443092
PAB 1.152009
PEN 3.897661
PGK 5.08669
PHP 70.223124
PKR 319.880686
PLN 4.29845
PYG 6868.662669
QAR 4.199439
RON 5.250929
RSD 117.349118
RUB 93.202285
RWF 1696.260361
SAR 4.316732
SBD 9.301035
SCR 15.435614
SDG 691.427427
SEK 10.990623
SGD 1.477345
SLE 28.175676
SOS 658.348203
SRD 43.664799
STD 23851.92898
STN 24.512539
SVC 10.080332
SZL 18.987878
THB 38.329259
TJS 10.632785
TMT 4.033328
TND 3.38419
TRY 54.792766
TTD 7.821137
TWD 37.331683
TZS 3059.565236
UAH 51.511545
UGX 4314.206929
USD 1.152379
UYU 46.41475
UZS 13755.275228
VES 861.80862
VND 30265.518966
VUV 137.298882
WST 3.148549
XAF 656.304122
XAG 0.019369
XAU 0.000282
XCD 3.114363
XCG 2.076198
XDR 0.817161
XOF 656.304122
XPF 119.331742
YER 274.730931
ZAR 18.890208
ZMK 10372.806336
ZMW 21.798124
ZWL 371.065728
  • Goldpreis

    67.0000

    4157.5

    +1.61%

  • Euro STOXX 50

    60.2000

    6486.7

    +0.93%

  • DAX

    201.0400

    26202.35

    +0.77%

  • SDAX

    114.9600

    18639.43

    +0.62%

  • MDAX

    48.7000

    32559.91

    +0.15%

  • TecDAX

    29.9300

    3981.98

    +0.75%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1523

    +0.08%


Trumps Abschiebung: Chaos oder Kontrolle?




Seit dem neuerlichen Amtsantritt des 45. und nunmehr 47. US-Präsidenten, Donald Trump (78), im Januar 2025 hat die Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten eine dramatische Verschärfung erfahren. Mit dem Versprechen, „Millionen und Abermillionen“ irregulärer Migranten abzuschieben, hat Trump eine beispiellose Abschiebungskampagne gestartet, die sowohl in den USA als auch international heftige Kontroversen auslöst. Doch wie effektiv ist diese Politik, und welche Konsequenzen zieht sie nach sich?

Bereits in den ersten Tagen seiner zweiten Amtszeit begann die US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) mit großangelegten Festnahmen. In Städten wie Chicago wurden Hunderte von Migranten ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung aufgegriffen, oft in sogenannten „Blitzaktionen“. Die Regierung betont, dass sich die Maßnahmen zunächst auf kriminelle Migranten konzentrieren, darunter Mitglieder von Gangs wie der venezolanischen Tren de Aragua. So wurden in einer Woche knapp 2400 Personen festgenommen, ein Tempo, das die Behörden als beispiellos bezeichnen.

Die Abschiebungen erfolgen oft unter menschenunwürdigen Bedingungen. Berichte aus Ländern wie Brasilien und Kolumbien schildern, wie abgeschobene Migranten gefesselt, ohne Zugang zu Essen, Wasser oder Toiletten transportiert werden. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro kritisierte den Einsatz von US-Militärflugzeugen für Abschiebungen und forderte eine würdevolle Behandlung. Nach diplomatischen Spannungen und Drohungen mit Zöllen lenkte Kolumbien schließlich ein, doch die Vorwürfe der Brutalität bleiben.

Die rechtliche Grundlage für Trumps Abschiebungen ist umstritten. Die Regierung beruft sich auf den „Alien Enemies Act“ von 1798, ein Gesetz, das in Kriegszeiten die Abschiebung von Bürgern feindlicher Nationen erlaubt. Doch Kritiker argumentieren, dass die Anwendung dieses Gesetzes außerhalb eines erklärten Krieges rechtlich fragwürdig ist. Ein Bundesrichter stoppte Abschiebungen nach El Salvador, da die rechtliche Grundlage unklar sei, doch der Supreme Court erlaubte später die Fortsetzung, unter der Bedingung, dass Migranten vorab über ihre Rechte informiert werden. Dennoch bleibt die Gefahr, dass überstürzte Abschiebungen zu Fehlern führen, etwa wenn Personen mit legalem Status betroffen sind.

Die logistischen und finanziellen Hürden sind enorm. Schätzungen zufolge würde die Abschiebung von einer Million Migranten jährlich über 88 Milliarden Dollar kosten. Die Behörden müssten tausende neue Mitarbeiter einstellen und Abschiebungszentren ausbauen. Zudem haben viele Migranten Anspruch auf Gerichtsverhandlungen, was den Prozess erheblich verzögert. Länder wie Venezuela oder Kuba nehmen oft keine abgeschobenen Bürger zurück, was die Regierung dazu veranlasst, mit Drittländern wie El Salvador zu verhandeln.

Die Abschiebungen haben auch wirtschaftliche Folgen. Rund fünf Prozent der US-Arbeitskräfte sind undokumentierte Migranten, die in Branchen wie Landwirtschaft, Bauwesen oder Gastronomie tätig sind. Ihre Deportation könnte zu Arbeitskräftemangel und steigenden Preisen führen. Ökonomen warnen vor erheblichen wirtschaftlichen Schäden, insbesondere in Sektoren, die auf günstige Arbeitskräfte angewiesen sind.

Öffentlich stoßen die Maßnahmen auf gemischte Reaktionen. Umfragen zeigen, dass 76 Prozent der Amerikaner die Abschiebung von Migranten mit Gewaltverbrechen unterstützen, doch nur 45 Prozent befürworten die Deportation aller irregulären Migranten. Maßnahmen, die Familien trennen oder langjährige, unbescholtene Einwanderer betreffen, stoßen auf breite Ablehnung. Der Einsatz des Militärs findet nur bei 21 Prozent Zustimmung.

Während Trump seine Politik als notwendigen Schutz vor Kriminalität und Drogenhandel rechtfertigt, werfen Menschenrechtsorganisationen ihm vor, Migranten zu dämonisieren und Angst zu schüren. In Städten wie Chicago oder New York organisieren sich Migranten und Unterstützer, um sich vor Razzien zu schützen. Demokratische Politiker und Bürgermeister kündigen Widerstand an, etwa indem sie die Zusammenarbeit mit Bundesbehörden verweigern.

Die Frage bleibt:
Kann ein, nach Sichtweise von Beobachtern, vollkommen außer Kontrolle geratener US-Präsident Donald Trump, sein Ziel von einer Million Abschiebungen erreichen? Experten bezweifeln dies. Die Zahlen zeigen, dass die Abschiebungen seit Januar nur marginal gestiegen sind – von etwa 100 pro Tag im Januar auf 134 im März 2025. Ohne zusätzliche Ressourcen und internationale Kooperation dürfte das Vorhaben an der Realität scheitern. Doch die Angst, die diese Politik verbreitet, ist bereits spürbar und prägt das Leben von Millionen Migranten in den USA, es scheint, als ob in Washington mit Donald Trump ein rücksichtsloser Autokrat und Freund des ruchlosen russischen Kriegsverbrechers und Massenmörders, Wladimir Putin (72), das politische Ruder übernommen hat und der düstere Film "CIVIL WAR", Realität werden könnte https://de.wikipedia.org/wiki/Civil_War_(2024)



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...