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Die neue Startup-Strategie der Bundesregierung hat einen starken Fokus auf Militär-Technologie. Geplant sei unter anderem ein Finanzierungsinstrument, mit dem sich der Bund direkt an Startups im Rüstungsbereich beteiligen kann, wie das "Handelsblatt" am Mittwoch berichtete. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Strategie am Mittag ins Bundeskabinett einbringen.
Die Bundesregierung plant nach Angaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) derzeit keine neuen Maßnahmen wegen der hohen Spritpreise. Sie verwies auf die knappe Haushaltslage: "Wir haben mit der Spritpreisbremse ein sehr, sehr teures Instrument eingesetzt. Das hat uns viele Milliarden Euro gekostet", sagte sie den Sendern RTL und ntv. "Diese sind momentan im Bundeshaushalt auch nicht zur Verfügung."
Die Pkw-Dichte in Deutschland hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Zum Jahresbeginn 2026 kamen auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner durchschnittlich 593 Autos, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das sind drei Autos mehr pro 1000 Einwohner als im Vorjahr. Seit 2008 ist die Pkw-Dichte kontinuierlich angestiegen.
Die neuen Zölle von US-Präsident Donald Trump auf die Einfuhr vieler Produkte aus Brasilien sind am Mittwoch in Kraft getreten. Zugleich erklärte die Regierung in Brasília, sie werde zunächst nicht mit Gegenmaßnahmen reagieren, sondern setze auf Verhandlungen. Trumps Regierung scheint sich derzeit auf die nächste breite Zoll-Offensive vorzubereiten.
Die Investitionen in Startups aus Deutschland sind im ersten Halbjahr einer Studie zufolge weiter gestiegen. In den vergangenen sechs Monaten erhielten Jungunternehmen knapp 5,3 Milliarden Euro, wie die Beratungsgesellschaft EY am Mittwoch mitteilte. Das waren 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damals hatten Startups etwa 4,6 Milliarden Euro an Risikokapital gesammelt.
Mehr als 60 Prozent der Rentnerinnen in Deutschland erhielten 2025 gesetzliche Altersbezüge unterhalb der Armutsgrenze. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch in Berlin vorlag. Bei Frauen waren dies demnach 60,9 Prozent, bei Männern 27,8 Prozent.
Wegen der angespannten Haushaltslage und der erneuten Eskalation im Iran-Krieg hat SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf eine zusätzliche Schuldenaufnahme ins Spiel gebracht. "Wir müssen angesichts der Kriege um uns herum zumindest in Erwägung ziehen, höhere Haushaltsspielräume nutzen zu können", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe). "Das ist eine Frage von Verantwortungsbewusstsein, wenn wir sonst Gefahr laufen, dass es unsere Gesellschaft zerreißt."
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, in zwei Jahren Generika-Medikamente aus dem Ausland mit 100 Prozent Zoll belegen zu wollen. Zunächst sollten Generika noch zollfrei in die USA kommen können, erklärte Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Ab August 2028 aber sollten sie für ein Jahr mit 100 Prozent Zoll belegt werden - und danach sogar mit 200 Prozent.
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, begrüßt das geplante Alkoholverbot an Bahnhöfen. "Der Vorstoß der Deutschen Bahn ist richtig", sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Bahnhöfe müssten Orte sein, an denen "sich Menschen sicher bewegen können und Eltern nicht überlegen müssen, welchen Bereichen sie mit ihren Kindern besser ausweichen".
Als erstes EU-Land hat Frankreich ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beschlossen. Der französische Senat und die Nationalversammlung in Paris stimmten am Dienstag mit breiter Mehrheit für ein entsprechendes Gesetz. Auf Wunsch von Präsident Emmanuel Macron soll das neue Verbot bereits nach den Sommerferien in Kraft treten.
Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat angekündigt, Entlastungen für die Bürger in den Mittelpunkt seiner Politik zu stellen - und hat dafür bereits konkrete Steuererleichterungen beim Strompreis präsentiert. Er wolle eine "Regierung gegen hohe Lebenshaltungskosten" anführen, erklärte Burnham am Dienstag bei seiner ersten Kabinettssitzung. Der 56-Jährige war am Montag zum Nachfolger von Keir Starmer ernannt worden.
Ein am Universitätsklinikum in Halle an der Saale geborenes Zwillingspaar hat an verschiedenen Tagen Geburtstag. Ein kleiner Junge namens Anton kam am Samstag um kurz vor Mitternacht auf die Welt, während seine Schwester Mara etwa eine halbe Stunde später und damit am Sonntag geboren wurde, wie das Krankenhaus am Dienstag mitteilte.
Die Einnahmen aus der Tabaksteuer sind im ersten Halbjahr 2026 um rund 15 Prozent niedriger ausgefallen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Demnach betrugen die Einnahmen von Januar bis Juni 6,8 Milliarden Euro, ein Jahr zuvor waren es 8,0 Milliarden Euro gewesen.
Die Deutsche Bahn verbietet das Trinken von Alkohol an allen deutschen Bahnhöfen. "Die neue Regel gilt bundesweit und wird bis zum 15. Oktober 2026 schrittweise an 5.400 Bahnhöfen umgesetzt", erklärte der Konzern am Dienstag. "Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt", erklärte DB-Chefin Evelyn Palla. Die Polizeigewerkschaften begrüßten den Schritt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht aber noch Diskussionsbedarf.
Einen Tag nach seinem Amtsantritt und kurz vor seiner ersten Kabinettssitzung hat der britische Premierminister Andy Burnham Steuererleichterungen für Bürger beim Strompreis angekündigt. Die Briten müssten wieder "Luft zum Atmen" bekommen, erklärte Burnham am Dienstag. Die Regierung gab außerdem bekannt, dass Ex-Gesundheitsminister Wes Streeting das Amt des Verteidigungsministers übernimmt. Zahlreiche weitere Ministerposten hatte Burnham bereits am Montag verkündet.
Der Hersteller der Abnehmmittel Wegovy und Ozempic, Novo Nordisk, verklagt den US-Konkurrenten Eli Lilly wegen irreführender Werbung. Der dänische Pharmakonzern prangerte am Dienstag in einer Erklärung "eine irreführende landesweite Werbekampagne" an, die Eli Lilly in den USA geschaltet habe. Dabei seien veraltete Studien zum Vergleich von Produkten der beiden Wettbewerber herangezogen worden.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bekräftigt, dass die Bundesregierung trotz des verschobenen Börsengangs am Einstieg beim Rüstungskonzern KNDS festhält. "Unser Interesse ist klar: Wir wollen diese Schlüsseltechnologie in deutschem Zugriff behalten, in Augenhöhe mit den Partnern aus Frankreich", sagte Pistorius am Dienstag bei einem Besuch des KNDS-Werks in Kassel. "In welcher Form das geschieht, das werden die Gespräche und Entscheidungen der nächsten Wochen zeigen."
In Deutschland ist in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich mehr Rohstahl produziert worden. Die Herstellung stieg im Vorjahresvergleich um rund neun Prozent auf 18,6 Millionen Tonnen, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag mitteilte. Allerdings gebe es weiter ein "außergewöhnlich niedriges Niveau der Stahlnachfrage", die Hauptkundenbranchen Bauwirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobilindustrie hätten sich 2026 bisher nur schwach entwickelt.
Der Vorsitzende des Ethikrats, Helmut Frister, hat eine "offene Debatte" über Leihmutterschaften in Deutschland gefordert. Er persönlich sehe allerdings sowohl Argumente für als auch gegen eine Legalisierung von Leihmutterschaften, sagte der Jurist am Dienstag im Deutschlandfunk. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) machte deutlich, ihre Partei wolle an dem in Deutschland bestehenden Verbot festhalten.
Die Fälle von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen haben erneut zugenommen - einen starken Anstieg gab es insbesondere bei jugendpornografischen Inhalten. Laut dem am Dienstag vorgestellten "Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen" spielen Straftaten im Internet und der Einsatz von KI eine immer größere Rolle. "Digitale sexualisierte Gewalt ist Alltag für Jugendliche - Mädchen wie Jungs", sagte die Unabhängige Missbrauchsbeauftragte Kerstin Claus.
Die Konjunkturerwartungen von Finanzexpertinnen und -experten sind im Juli kräftig gestiegen. Wie das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, legte der ZEW-Index deutlich um 15,8 Punkte auf nun plus 26,3 Zähler zu. Insbesondere hellten sich demnach die Aussichten für den Maschinenbau und den privaten Konsum auf.
Die Deutsche Bahn plant nach "Bild"-Informationen ein Alkoholverbot an allen rund 5400 Bahnhöfen in Deutschland. Die flächendeckende Umsetzung der neuen Maßnahme solle bis zum 15. Oktober abgeschlossen sein, berichtete die Zeitung am Dienstag. Zugleich zitierte sie Bahnchefin Evelyn Palla mit der Aussage: "Es reicht. Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch."
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Dienstag den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew im Kanzleramt. Nach einer Begrüßung mit militärischen Ehren (12.00 Uhr) ist ein Vier-Augen-Gespräch geplant, bei dem es nach Angaben der Bundesregierung um Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien gehen soll. Anschließend ist die Unterzeichnung eines Vertrags geplant, dessen Inhalt erst am Dienstag präsentiert werden soll.
US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus dem Nachbarland Kanada verfügt. Trump habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Grund für die Maßnahme sei eine "diskriminierende Behandlung" von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung. Kanada wies diese Vorwürfe umgehend zurück.
Die Bundesbürger sind gespalten bei der Frage, ob Leihmutterschaften in Deutschland verboten bleiben oder erlaubt werden sollen. In einer Umfrage für die "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) erklärten 41 Prozent, dass sie es für falsch halten, dass Leihmutterschaften in Deutschland verboten sind. 39 Prozent finden das Verbot richtig, 20 Prozent legten sich nicht fest.
US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50 Prozent auf viele Produkte aus dem Nachbarland Kanada verfügt. Trump habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Grund für die Maßnahme sei eine "diskriminierende Behandlung" von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung.
Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat am Montag offiziell sein Amt angetreten und wichtige Personalien bekannt gegeben. Nach Angaben der Downing Street wurde der frühere Verteidigungsminister John Healey zum Finanzminister ernannt, Außenminister wird der bisherige Energieminister Ed Miliband. In seiner Antrittsrede kündigte der Labour-Politiker Burnham einen "Zehn-Jahres-Plan" mit ehrgeizigen Zielen an. Kurz nach der Amtsübernahme telefonierte er mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CSU), US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj.
Eine Bundesrichterin in Kalifornien hat die geplante Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch den Konkurrenten Paramount Skydance vorübergehend auf Eis gelegt. Die Richterin in Oakland nahe San Francisco erklärte am Montag laut einem Gerichtsdokument, sie wolle den Fall zunächst eingehend prüfen.
Ermittler aus Deutschland und den USA haben zum einen großangelegten Schlag gegen kriminelle Vermieter von weltweit tausendfach für Phishing-Betrugsattacken genutzter Software ausgeholt. Es seien mehr als 200 Server abgeschaltet und die zentrale Infrastruktur der Gruppierung namens Kratos dadurch zerschlagen worden, teilten das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Montag mit. Zudem sei in Indonesien der Entwickler und technische Administrator gefasst worden.
Wohnen ist vor allem für Mieterinnen und Mieter erneut teurer geworden. Die Angebotsmieten lagen im zweiten Quartal des Jahres 4,0 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln am Montag mitteilte. Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich jeweils um 0,8 Prozent, bei den Kaufpreisen könne "von einem neuen kräftigen Preisaufschwung" daher "bislang nicht gesprochen werden".
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich vor einer mehrtägigen Afrika-Reise für eine engere Zusammenarbeit mit Schlüsselpartnern auf dem Kontinent ausgesprochen. "Wenn Krisen, Handelsbeschränkungen und globale Abschottungstrends die internationale Zusammenarbeit auf die Probe stellen, ist es an uns, unsere weltweiten Netze noch enger zu knüpfen – so auch mit wichtigen Partnern auf unserem Nachbarkontinent Afrika", sagte Wadephul am Montag vor seinem Abflug nach Mauretanien.
Die Exporte der deutschen Automobilindustrie nach China sind in den ersten Monaten dieses Jahres weiter eingebrochen. Von Januar bis Mai wurden Autos und Autoteile im Wert von 4,7 Milliarden Euro in die Volksrepublik ausgeführt und damit 26,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Inzwischen sind Autos nicht mehr die wichtigste Exportkategorie im Handel mit China.